Schiavone gegen Stosur im Finale von Paris

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Francesca Schiavone jubelt: Sie steht im Finale

Paris - Das Überraschungs-Damenfinale bei den French Open ist perfekt: Um den 1,12-Millionen-Euro-Siegerscheck streiten sich am Samstag Francesca Schiavone und Samantha Stosur.

Die Australierin Stosur, die schon Justine Henin und Serena Williams ausgeschaltet hatte, bezwang am Freitag auch Jelena Jankovic. Beim 6:1, 6:2 deklassierte der Favoritenschreck die frühere Nummer eins der Tenniswelt aus Serbien geradezu.


Schiavone erreichte als erste Italienerin überhaupt das Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier. Die 29-jährige Mailänderin profitierte am Donnerstag im Halbfinale beim Stand von 7:6 (7:3) von der Aufgabe der Russin Jelena Dementjewa. Die Olympiasiegerin von Peking und Weltranglisten-Fünfte wurde durch eine Wadenmuskelverletzung gestoppt. Dementjewa weinte bitterlich nach ihrer Aufgabe: “Die Schmerzen waren einfach zu stark. Ich konnte nicht länger durchhalten. Ich hatte die Verletzung seit meinem Zweitrundenspiel.“ Schiavone küsste dagegen den Sand auf dem Court Central. “Der Sand schmeckt wirklich sehr gut. Ich bin einfach nur glücklich“, sagte das 1,66 Meter große Energiebündel anschließend.

So sexy ist Damen-Tennis

Die Göttinnen des weißen Sports sind super durchtrainiert und super sexy. © ap
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Gewinnt Schiavone, die an die Sängerin Gianna Nannini erinnert, auch am Samstag, wäre es der erste Grand-Slam-Titel für Italien seit Adriano Panattas Roland-Garros-Sieg im Jahr 1976. Aktuell ist die Kämpferin, die schnelle Autos liebt und einen sehr variablen Spielstil mit einhändiger Rückhand pflegt, noch die Nummer 17 der Weltrangliste, rückt durch das Erreichen des Finales aber mindestens auf Platz sieben vor. Sie erlebt ihr Debüt in den Top-Ten als älteste Spielerin seit Nathalie Tauziat 1998. Die Französin war bei ihrem Eintritt in diesen erlesenen Kreis schon 30 Jahre alt. Als beste Grand-Slam-Resultate standen für Schiavone bisher drei Viertelfinals zu Buche (French Open 2001, US Open 2003 und Wimbledon 2009).

“Ich bin bereit für's Finale, es ist für uns beide das erste, und es wird sicher hart“, sagte die 26-jährige Stosur, nachdem sie die Weltranglisten-Vierte Jankovic mit ihrem starken Aufschlag und ihrer schnellen Vorhand in exakt einer Stunde förmlich überrollt hatte. Die letzte Australierin im Endspiel eines der vier Major-Turniere war Wendy Turnbull bei den Australian Open 1980. Die Weltranglisten-Siebte, eine frühere Doppelspezialistin, bleibt mit einer Bilanz von 20:2 Siegen die Sandplatz-Königin der Saison. Ihr bis dato größter Coup bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt war der Roland-Garros-Halbfinaleinzug 2009.

dpa

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