Aus München in den Williams-Clan

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Sascha Bajin mit Serena Williams

München/Paris - Sascha Bajin führt ein irres Leben. Vor einigen Jahren wohnte der Junge noch in einem Reihenhaus in München-Feldmoching - heute ist er Teil des Tennis-Clans um die Williams-Schwestern.

Vor vier Jahren wurde er eher zufällig Sparringspartner von Tennis-Diva Serena Williams. Heute besitzt der 25-Jährige ein 110-Quadratmeter-Appartement in West Palm Beach/Florida und begleitete die extravagante Weltranglisten-Erste schon in den Hawaii-Urlaub, zu den Oscars oder den Grammys. Von den Rapper-Freunden seiner Chefin wie Kanye West hat er Handy-Nummern. Bajin tourte auch zwei Wochen mit Serena Williams und Hip-Hop-Star Pharrell Williams im Tourneebus. Als einziger Weißer. Und wurde in Las Vegas im “House of Blues“ von dem Musiker auf die Bühne geholt.


Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis

 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
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Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap
 
Unterwäsche-Outfit: Venus Williams zeigt "Spitzen"-Tennis © ap

Was seine Chefin an ihm schätzt? “Sascha ist extrem nett und sehr dickhäutig. Um in unserer Gruppe dabei zu sein, muss man auch sehr dickhäutig sein“, meint die 28-Jährige. “Er bringt mich immer zum Lachen. Egal wie böse ich werde, er bleibt immer positiv. Er macht einen großartigen Job. Ich habe in der Zeit mit ihm viel gewonnen.“

Williams verlangt von ihrem Sparringspartner, dass er 24 Stunden für sie zur Verfügung steht - mit ihr schlägt, mit ihr joggt, für sie die Trainings-Courts bucht und sie auch mal beim Shopping berät. Der Vorgänger, ein Münchner mit Familie, konnte das nicht mehr leisten und schlug so Bajin vor. Der braunhaarige Schlaks hatte bei Iphitos München an Nummer eins gespielt und als Trainer gearbeitet. Sein eigener Traum von einer Tenniskarriere war für Bajin geplatzt, als sein Vater vor zehn Jahren bei einem Autounfall starb. Er stand zu dem Zeitpunkt auf Platz 35 in der europäischen Jugend-Rangliste.

Bajin liebt seinen Job: “Ich glaub', es ist mit keiner Spielerin weltweit so schön wie mit Serena, aber auch gleichzeitig so hart, weil sie so penibel ist mit manchen Sachen und genau weiß, was sie will. Was sie ja aber auch auszeichnet, sonst wäre sie ja nicht da, wo sie ist.“ Wenn sie zum Beispiel mal nicht den Trainingsplatz bekommt, den sie wollte, dann kann sie durchaus launisch werden.

Bajin weiß, dass er nicht nur als guter Tennisspieler gefragt ist (“Tennisspieler wie mich gibt es 20 000 Stück“), sondern auch als feinfühliger und lustiger Typ, der Williams mit Witzen aufheitert und motiviert. Nach den Trainingseinheiten macht er der elfmaligen Grand- Slam-Titel-Trägerin daher auch keine Vorschriften sondern nur “Vorschläge“: “Mit Autoritäten ist es ein bisschen eng bei ihr.“

Inzwischen sind Williams und er enge Freunde. Sie meldete ihn beim Twitter an (“weil du so ein verrückter Vogel bist“) und schreibt ihn dort als “lil' brother“ an. Bis vor einiger Zeit wohnte Bajin mit im Anwesen der Williams-Schwestern in Florida. Mit Serenas kleinen Hunden “Jackie“ und “Laurie“ geht er manchmal Gassi. Bei den Turnieren - wie jetzt bei den French Open in Paris - sitzt er immer mit dem Williams-Clan um Vater Richard in der Box. Und Bajin fiebert natürlich mit: “Na klar, ich arbeite dafür, dass sie gewinnt. Wenn man schon seine ganze Familie, seine ganze Freizeit und alles für jemanden opfert, dann will man Erfolg haben.“

So sexy ist Damen-Tennis

Die Göttinnen des weißen Sports sind super durchtrainiert und super sexy. © ap
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Die Göttinnen des weißen Sports sind super durchtrainiert und super sexy. © ap
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Wenn Bajin ein- oder zweimal im Jahr seine Mutter Ursula im Reihenhaus in Feldmoching besucht, fühlt er sich geerdet. Seine Mutter hätte ihn gern bald wieder zurück. Aber Bajin will seinen Job auf jeden Fall bis zum Karriereende der 28-Jährigen Williams machen und danach vorerst in Florida bleiben. “Tennis boomt in Deutschland ja nicht so, und ich habe jetzt hier ein neues Leben angefangen.“

dpa

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