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Russland ist Handball-Weltmeister

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Russland ist Weltmeister

Nanjing/Leipzig - Russlands Frauen sind wieder Handball- Weltmeister. Der Titelverteidiger feierte am Sonntag im chinesischen Nanjing im Endspiel gegen den Überraschungs-Finalisten Frankreich einen 25:22 (14:11)-Erfolg.

Der Olympia-Zweite gewann damit als erstes Team nach der Auswahl der UdSSR (1982, 1986, 1990) zum dritten Mal nacheinander ein WM-Turnier und ist mit dem insgesamt vierten Titelgewinn nun alleiniger Rekord-Weltmeister. Platz drei hatte sich zuvor Olympiasieger Norwegen durch ein 31:26 (15:9) gegen den EM- Zweiten Spanien gesichert. Die deutsche Mannschaft hatte das Turnier als Siebte beendet.

Mit dem Erfolg im Finale revanchierte sich Russland eindrucksvoll für die 23:24-Niederlage gegen Frankreich in der Hauptrunde. Vor rund 7500 Zuschauern waren Jelena Dmitrijewa (8) beim Sieger und Mariama Signate (8) für Frankreich die besten Werferinnen.

Ausgelassen tanzten die russischen Spielerinnen nach der Schluss- Sirene auf dem Parkett. Dabei fand der Favorit nur schleppend in die Partie. Erst nach einem 4:6-Rückstand drehte der Titelverteidiger auf und wendete mit vier Treffern hintereinander das Blatt zur 8:6- Führung (15.). Fortan hatte der Olympia-Zweite die Partie im Griff, ohne jedoch zu glänzen oder spielerische Höhepunkte zu setzen.

Im Spiel um Platz drei, der Neuauflage des EM-Finales vom Vorjahr, verzichtete Norwegens Trainer Thorir Hergeirsson auf die Leipziger Kreisläuferin Renate Urne. Trotzdem hatten die Skandinavierinnen wenig Mühe, sich in dem “kleinen Finale“ durchzusetzen. Marit Malm Frafjord (7) sowie Kristine Lunde und Camilla Herrem (je 6) warfen die meisten Tore für Norwegen. Bei Spanien waren Marta Mangue und Macarena Aguilar (je 5) am erfolgreichsten.

Im Halbfinale am Freitag hatte Frankreich durch ein 27:23 den EM- Zweiten Spanien ausgeschaltet, Russland sich 28:20 über Europameister Norwegen durchgesetzt. Im Duell zwischen dem Olympiasieger und dem Weltmeister hatten die deutschen Schiedsrichter Marcus Helbig und Lars Geipel ihren siebten Einsatz. Helbig sprach von einer “perfekten WM für uns“. “Das war das Sahnehäubchen auf eine äußerst positive Weltmeisterschaft“, sagte Geipel. “Unser Ziel ist jetzt die Männer-WM 2011 in Schweden und natürlich haben wir auch den Traum von Olympia.“

Eine positive Bilanz zogen auch die Organisatoren. 105 000 Fans sahen die 110 WM-Spiele in China. Und alle 71 durchgeführten Doping- Kontrollen seien negativ gewesen, sagte am Sonntag Hassan Moustafa, der Präsident des Weltverbandes IHF.

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