Riesch will weiter siegen - als Höfl-Riesch

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Maria Riesch will auch nach der Trauung mit ihrem Manager Marcus Höfl (l.) unter neuem Namen siegen.

Garmisch-Partenkirchen - Maria Riesch möchte auch unter ihrem "neuen" Namen erfolgreich sein. Nach der Hochzeit, an der der "Kaiser" nicht ganz unschuldig ist, wird sie mit einem Doppelnamen Ski fahren.

Einen Tag vor der standesamtlichen Trauung hat Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch das Geheimnis gelüftet, unter welchem Nachnamen sie in der neuen Saison starten will. “Höfl-Riesch. Ich bin gespannt, wie sich der Name in meinem Sport entwickelt“, sagte die Skirennfahrerin in einem Interview der “Bild“-Zeitung. Am Donnerstag geben sich Riesch und ihr Manager Marcus Höfl in Garmisch-Partenkirchen das Ja-Wort.

Die standesamtliche Hochzeit wird im kleinen Kreis gefeiert, die kirchliche Trauung am Samstag in Österreich soll dann größer werden. Ob die eingeladene Ski-Freundin Lindsey Vonn (USA) kommt, wusste selbst die Partenkirchenerin nicht. Vonn hatte bei Riesch nach ihrem Sieg im Gesamtweltcup für Missstimmung gesorgt, weil sie ihr nicht gratuliert hat und den Erfolg nicht würdigte.

“Ich habe nichts mehr von ihr gehört. Ich bin schon enttäuscht, hätte mir gewünscht, dass sie sich fair verhalten hätte. Wäre schade, wenn die Freundschaft daran kaputtgehen würde“, meinte Maria Riesch. “Aber es muss jetzt schon was von ihr kommen. Sie hat weder zu- noch abgesagt.“

In dem Interview mit Sportlerin, Manager und dem von Höfl auch betreuten Franz Beckenbauer sagte der “Kaiser“, dass er bei diesem Paar irgendwie auch die Hände im Spiel hatte. “Ich bin eigentlich schuld, dass die beiden zusammen sind“, sagte Beckenbauer, der damals bei Riesch anrief und sich für Höfl als Manager aussprach. Riesch: “Als ich mein Management wechseln wollte, kam die Anfrage von Marcus. Ich hätte fast schon woanders unterschrieben.“

dpa

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