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"Angewidert von den Dingen, die passieren“

Protest gegen Polizeigewalt: Hymnen-Zoff erreicht Basketball-Stars

Steve Kerr.
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Steve Kerr.

Miami - Die Proteste gegen soziale Missstände und Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA hat auch den Basketball erreicht.

Laut US-Medien hat die NBA in den vergangenen Tagen gemeinsam mit der Spielergewerkschaft NBPA verschiedene Szenarien erarbeitet, sollten auch die Basketball-Stars während der Nationalhymne protestieren.

NBA-Commissioner Adam Silver und NBPA-Geschäftsführerin Michele Roberts verfassten einen Brief, der an jeden Spieler geschickt wurde. Die Profis wurden angewiesen, dass beide Seiten sich dazu verpflichten, nur „sinnvolle Aktionen“ durchzuführen. Während der Trainingscamps der Teams vor dem Liga-Start am 25. Oktober sollen von den Akteuren Antworten gefunden werden, wie mögliche Programme aussehen könnten.

Steve Kerr, Trainer der Golden State Warriors, rechnet mit Protesten. Der Meistertrainer von 2015 befürwortet sie sogar. „Es spielt keine Rolle, auf welcher Seite man steht. Man sollte lieber angewidert sein von den Dingen, die da draußen passieren“, betonte der Ex-Profi. „Die Jungs haben doch eine Stimme. Ich bin der Meinung, dass Menschen gegen Ungerechtigkeit öffentlich Stellung beziehen dürfen, so lange es friedlich bleibt.“

Anders als beim American Football ist es in der NBA nicht erlaubt, während der Hymne zu knien. Auf diese Weise hatte der Footballer Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers gegen Rassismus und Polizeigewalt protestiert und eine Debatte ausgelöst, die in den USA noch immer hohe Wellen schlägt. Auch US-Präsident Barack Obama schaltete sich bereits in den Hymnen-Streit ein und unterstützte Kaepernick.

dpa

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