Nowitzki macht die Mavs zu Seriensiegern

Dirk Nowitzki (l.) und die Mavs sind derzeit äußerst erfolgreich
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Dirk Nowitzki (l.) und die Mavs sind derzeit äußerst erfolgreich

Charlotte - Die Erfolgsserie der Dallas Mavericks in der hält an. Angeführt vom erneut überragenden Dirk Nowitzki waren die Texaner zum wiederholten Mal nicht zu bezwingen.

Mit einem 89:84-Auswärtssieg bei den Charlotte Bobcats krönten die “Mavs“ nur 19 Stunden nach ihrem Heimsieg gegen die New Orleans Hornets ihre jüngste Erfolgsserie. Angeführt von dem mit 27 Punkten und 13 Rebounds erneut überragenden Kapitän Nowitzki und ungeachtet der Terminhatz feierten die Texaner am Montag (Ortszeit) den achten Sieg in Folge. Nur im März 2007 war Dallas mit neun Siegen nacheinander eine bessere Serie gelungen.


“Wir sind nach dem Flug erst morgens um fünf Uhr ins Bett gekommen, haben aber bis zum Nachmittag ausschlafen können“, berichtete Nowitzki. “Sieben Stunden sind normalerweise für einen Profi ausreichend, um in dieser Liga zu spielen. Wir haben noch rechtzeitig unser Adrenalin ausgepackt.“ Zum zweiten Mal in dieser Saison und zum zwölften Mal überhaupt in seiner elfjährigen NBA- Karriere wurde der 31 Jahre alte Würzburger mit dem Titel “NBA- Wochenspieler der Western Conference“ dekoriert.

Laut der stets akribisch aufgezeichneten Statistik stellte der 2,13-Meter-Riese bei den Heimerfolgen gegen Indiana Pacers, Meister Los Angeles Lakers und New Orleans sowie am Sonntag bei den Atlanta Hawks die gesamte NBA-Konkurrenz mit Durchschnitts-Werten von 31,8 Punkten, 8,3 Rebounds und 3,3 Assists in den Schatten. Dazu leistet sich “Dirkules“ bei 34 Freiwurf-Versuchen nur einen einzigen Fehler.


“Es ist vor allem eine Frage des Kopfes“, stellte “Ersatz“-Forward Jason Terry fest, der mit 20 Punkten hinter Caron Butler (22) drittbester Werfer der Mavericks war. Je länger die Nacht in der Time Warner Cable Arena von Charlotte dauerte, desto besser kam Dallas ins Rollen. “Ich glaube, der Enthusiasmus und die Begeisterung im Team werden häufig vom Gegner unterschätzt. Jeder nimmt hier sein Herz in die Hand“, betonte Headcoach Rick Carlisle.

Allerdings war ein Kraftakt in den letzten zwölf Minuten nötig, um die Bobcats noch abzufangen, die gleich im ersten Match unter den Augen ihres neuen Besitzer Michael Jordan auch die erste Niederlage kassierten. Der ehemalige NBA-Superstar hat als Mehrheits- Anteilseigner das Team gerade übernommen. Dallas war auf 43:55 zurückgefallen, drehte aber im dritten Viertel mit Nowitzki auf. Der Kapitän brachte mit zehn Punkten Dallas wieder auf Kurs.

Als der 32-jährige Terry 13 seiner 20 Zähler im letzten Abschnitt erzielte und die Mavericks mit einem 13:1-Zwischenspurt davonzogen, war der Widerstand gebrochen. Mit dem 20. Auswärtssieg bei 12 Niederlagen und der 85:101-Niederlage der Denver Nuggets gegen die Phoenix Suns zog Dallas in der Tabelle der Western Conference mit 40:21 Siegen an Denver (39/21) vorbei. Nur Titelverteidiger Los Angeles Lakers (45/15) hat im Westen eine bessere Bilanz.

dpa

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