NBA-Play-offs: Dallas und Nowitzki müssen zittern

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Dirk Nowitzki

Portland - Für die Dallas Mavericks und ihren deutschen Star Dirk Nowitzki wird die erste Play-off-Runde in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einer Zitterpartie.

Nach zwei Heimsiegen zu Beginn kassierten die „Mavs“ am Samstagabend durch ein völlig unnötiges 82:84 die zweite Auswärtsniederlage bei den Portland Trail Blazers. Damit heißt es vor der fünften Partie am Montagabend in Dallas in der Serie „best of seven“ 2:2. Dallas sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Die Texaner lagen im dritten Viertel 64:41 vorn und nahmen eine 67:49-Führung in den Schlussabschnitt. Doch danach schien der Korb für Dallas wie vernagelt. Achtmal in Folge konnte ein Ballbesitz nicht in Punkte umgemünzt werden.

Und so startete Portland die größte Aufholjagd der Vereinsgeschichte. „Das fühlt sich noch gar nicht wirklich an, ein unglaubliches Spiel“, sagte Brandon Roy von den Trail Blazers, der 18 seiner insgesamt 24 Punkte im letzten Viertel erzielte. Dagegen war der deutsche Nationalspieler Dirk Nowitzki mit 20 Punkten bester Werfer der Mavericks, bei denen die Enttäuschung entsprechend groß war. „NBA-Spiele dauern lange. Was uns den Sieg gekostet hat, waren acht Ballbesitze ohne Punkte. Das ist eine sehr harte Niederlage“, gestand Dallas-Coach Rick Carlisle. Seine Schützlinge trafen im letzten Viertel nur bei fünf ihrer 17 Versuche.

Den ersten Matchball vergaben die Chicago Bulls. Das Topteam der Vorrunde musste sich bei den Indiana Pacers mit 84:89 geschlagen geben und führt die Serie nun mit 3:1 an. 1:2 zurück liegen die San Antonio Spurs, die bei den Memphis Grizzlies 88:91 verloren. Drei Matchbälle hat Oklahoma City Thunder nach dem 97:94-Erfolg bei den Denver Nuggets. Hierbei war Oklahomas Kevin Durant mit 26 Punkten bester Schütze des Spieltages.

SID

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