NBA-Playoffs: Dallas fehlt noch ein Sieg

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Dirk Nowitzki.

Dallas - Die Dallas Mavericks und ihren deutschen Star Dirk Nowitzki trennt in der ersten Playoff-Runde nur noch ein Sieg vom Viertelfinale. Ein Titelfavorit steht derweil vor dem Aus.

Matchball für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks: Nach dem 93:82 gegen die Portland Trail Blazers benötigt das Team des deutschen Basketball-Stars nur noch einen Sieg zum Einzug ins NBA-Viertelfinale. Die Mavericks fahren mit einem 3:2-Vorsprung zum Rivalen nach Oregon und können dort im sechsten Spiel der Serie “best of seven“ in der Nacht zum Freitag alles klar machen.


Nowitzki - und sonst? Die größten Stars des US-Sports

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Titelfavorit San Antonio Spurs droht dagegen schon in der ersten Playoff-Runde das Aus. Das beste Vorrundenteam um das entzauberte Star-Trio Tony Parker, Tim Duncan und Manu Ginobili ging bei den Memphis Grizzlies mit 86:104 unter und steht bei jetzt 1:3-Siegen mächtig unter Druck.


Mit 25 Punkten hatte Nowitzki als bester Werfer am Montagabend (Orzszeit) großen Anteil an der geglückten Revanche für den Kollaps in Spiel vier, als die Mavericks in den letzten 13 Minuten noch einen 23-Punkte-Vorsprung verspielt hatten. Mann des Spiels vor 20 837 Fans im ausverkauften American Airlines Center in Dallas war diesmal aber ausnahmsweise nicht Nowitzki, sondern Center Tyson Chandler.

Das Kraftpaket dominierte unter den Körben und lieferte im richtigen Moment seine beste Saisonleistung ab. 20 Rebounds, davon 13 in der Offensive, und 14 Punkte steuerte er bei. “Er muss aktiv sein, damit wir gewinnen. Er muss das Publikum von den Sitzen reißen, sich lautstark einbringen ins Team - das hat ihn schon die ganze Saison stark gemacht. Wenn er diese Energie weiter einsetzt, sind wir auf einem guten Weg“, adelte Nowitzki die Leistung seines Teamkollegen.

Auch Trainer Rick Carlisle rieb sich bei der Gala von Chandler verwundert die Augen. “Seine Offensiv-Rebounds waren phänomenal“, sagte der Coach. Chandler gab sich trotz der Lobeshymnen ganz bescheiden: “Als ich aufs Feld gekommen bin, wusste ich, dass mein Team mich heute brauchen würde. Nach so einer bitteren Niederlage kann sich das häufig ins nächste Spiel reinziehen. Deshalb wollte ich viel Energie ins Spiel bringen und hatte gehofft, dass es sich auf meine Teamkollegen überträgt. Und so war es dann auch.“

Dennoch entwickelte sich zunächst ein enges Match, in dem die Gäste nach dem ersten Viertel mit 20:15 vorn lagen. Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Mavericks eine knappe Führung (44:43), ehe sie aufdrehten und gut drei Minuten vor Schluss bei einem 20-Punkte-Vorsprung (91:71) die Partie vorzeitig entschieden hatten.

So zweifelte am Ende nicht einmal der Gegner am verdienten Erfolg. “Die Mavs wollten den Sieg mehr als wir, sie haben mehr investiert. Ich hatte auch den Eindruck, dass sie ein bisschen hartnäckiger waren als in den ersten vier Spielen. Sie mussten gewinnen und so haben sie gespielt“, sagte Portlands Brandon Roy. Dallas-Matchwinner Chandler brachte es noch besser auf den Punkt: “Wir haben nicht nur wie in Portland drei Viertel, sondern bis zum Ende aggressiv gespielt.“  

dpa

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