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Mikitenko: "Die schwierigste Zeit meines Lebens"

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Irina Mikitenko wird beim Marathon-Wettbewerb der Leichtathletik-WM nicht starten. Ihr Vater starb vor wenigen Tagen.

Berlin - Marathonläuferin Irina Mikitenko kämpft drei Wochen nach dem Tod ihres Vaters darum, wieder Boden unter die Füße zu bekommen.

“Es ist die schwierigste Zeit in meinem Leben. Mein Vater war der wichtigste Mensch für mich. Ihm habe ich zu verdanken, dass wir 1996 aus Kasachstan überhaupt nach Deutschland gekommen sind. Dass er tot ist, kann ich immer noch nicht begreifen, er fehlt mir sehr“, sagte die 36-Jährige in einem Interview des Berliner “Tagesspiegel“ (Sonntag).

Am Schlusstag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin wird Mikitenko 37 Jahre alt - mit einem Sieg über die klassischen 42,195 Kilometer wollte sie ihre erfolgreiche Karriere krönen. Doch nach dem Tod des Vaters sagte die Athletin des TV Wattenscheid vor einer Woche ihren WM-Start ab. Die Favoritin konnte sich nicht mehr auf das Höhentraining in St. Moritz konzentrieren.

“Es ging ihm von Tag zu Tag schlechter“, sagte Irina Mikitenko über die schwere Zeit. Aber es tat ihrem Vater gut, dass sie in den letzten Tagen und Stunden bei ihm war, “das habe ich gesehen - und mir tat es auch gut.“ Nur an Training und damit eine ausreichende WM- Vorbereitung war nicht mehr zu denken: “Es ging einfach nicht“, erklärte die zweimalige London-Siegerin und Weltjahresbeste.

Sie habe sich so sehr auf die Heim-WM gefreut und sich nur auf diesen Start in Berlin vorbereitet. “Aber die Familie ist für mich viel wichtiger als alles andere. Mein Vater war immer stolz auf mich“, sagte Mikitenko, die mit ihrem Mann Alexander und zwei Kindern im hessischen Freigericht lebt. “Ich werde weiterlaufen.“

dpa

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