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Norwegen-Express

Björgen krönt sich zur Langlauf-Queen

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Therese Johaug (l) und Kristin Steira (r) feiern Marit Björgen

Skilanglauf-Königin Marit Björgen hat Olympia-Geschichte geschrieben. Die 33-Jährige holte bei einem norwegischen Dreifach-Triumph über 30 km ihr sechstes Gold und stieg zur erfolgreichsten Athletin in der Historie der Winterspiele auf.

Während Therese Johaug und Kristin Steira Silber und Bronze holten, lief Katrin Zeller als Zwölfte ein gutes Rennen.

Björgen hatte im Ziel 2,6 Sekunden Vorsprung auf ihre „Kronprinzessin“ Johaug und 23 Sekunden auf Steira. Das norwegische Trio, das sich früh abgesetzt hatte, ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Die viertplatzierte Finnin Kerttu Niskanen hatte im Ziel 1:21 Minuten Rückstand auf Björgen. Deren Erzrivalin Justyna Kowalczyk (Polen) stieg ebenso wie Nicole Fessel (Oberstdorf) noch vor der Hälfte des Rennens aus.

„Katrins zwölfter Platz ist in Ordnung, auch wenn wir den zehnten angestrebt hatten. Sie hatte sich noch ein bisschen mehr ausgerechnet“, sagte Bundestrainer Frank Ullrich: „Es war eine sehr harte Schlacht, viele haben sich um den vierten Platz geprügelt. Schade war natürlich, dass Nicole nach ihrem Infekt aussteigen musste.“

Die überragende Björgen überholte derweil mit ihrem sechsten Gold und insgesamt zehn Olympia-Medaillen (6-3-1) in der „ewigen“ Bestenliste der Winterspiele die russische Langläuferin Jubow Jegorowa (6-3-0). Erst am Mittwoch war Björgens Landsmann Ole Einar Björndalen mit dem Sieg in der Biathlon-Mixed-Staffel zum besten Winter-Olympioniken überhaupt aufgestiegen.

Anders als 2010 in Vancouver, als die am Freitag des Dopings überführte Evi Sachenbacher-Stehle starke Vierte geworden war, gingen die DSV-Starterinnen nur mit geringen Erwartungen in das kräftezehrende Rennen. Zu allem Überfluss musste Bundestrainer Ullrich auch noch auf die zweimalige Olympiasiegerin Claudia Nystad verzichten, die mit Fieber abgesagt hatte - Fessel und Zeller bildeten ein Rumpfteam.

Auf der Strecke musste allen voran Fessel schnell dem hohen Tempo Tribut zollen. Eine Woche nach dem Gewinn der Bronze-Medaille mit der Staffel hatte die 30-Jährige schon nach zehn Kilometern mehr als eine Minute Rückstand, wenig später stieg sie aus. Zumindest die in der Staffel nicht eingesetzte Zeller hielt sich in der Verfolgergruppe achtbar.

Olympia 2014: Die ungewöhnlichsten Bilder

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An der Spitze war schon nach einem Drittel des Rennens eine Vorentscheidung gefallen. Das Norweger-Trio Björgen, Johaug und Steira entledigte sich mit gnadenlosem Tempo der Konkurrenz, die über zehn Kilometer siegreiche Kowalczyk gab nach der Hälfte des Rennens auf. 2010 in Vancouver hatte die Polin der favorisierten Björgen noch die Goldmedaille weggeschnappt.

Zeller hielt sich derweil glänzend. An der 20-Kilometer-Marke lag die 34-Jährige sogar auf dem neunten Platz. Beim „Norweger-Express“ war derweil nichts von den Wachsproblemen der vergangenen Tage zu spüren. Mit dem Dreifach-Triumph nahm das „Team Norge“ auch eindrucksvoll Revanche für die Staffel-Niederlage gegen Schweden: Deren Topstar Charlotte Kalla erlebte als 34. mit mehr als fünf Minuten Rückstand ein Desaster.

sid

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