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Nach Auseinandersetzungen vor einer Diskothek

Leichtathleten in Berlin festgenommen

Türsteher
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Türsteher haben die Gruppe Sportler rausgeworfen.

Berlin - Nach Gerangel mit Türstehern einer Diskothek sind in Berlin insgesamt sechs Teilnehmer der Leichtathletik-Weltmeisterschaft aus den USA, den Bahamas und Kuba wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung festgenommen worden.

Dies teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Männer befanden sich zunächst in Gewahrsam, sollten aber wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Um wen es sich handelt, wollte ein Polizeisprecher auf Anfrage nicht preisgeben.

Eine Gruppe von 20 Personen wollte nach Darstellung der Polizei kurz vor 4 Uhr in der Nacht zum Sonntag eine Diskothek in der Hauptstraße in Schöneberg besuchen. Da das Tanzlokal überfüllt war, sollte die Gruppe im Vorraum warten, wie es weiter hieß. “Dies führte zunächst zu verbalen Unmutsäußerungen und Pöbeleien, was die Türsteher zum Anlass nahmen, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und die Gruppe aus den Räumlichkeiten zu verweisen“, hieß es im Polizeibericht. Danach seien vor der Diskothek aus der Gruppe heraus Flaschen gezielt auf die Angestellten geworfen worden. Drei Männer im Alter von 30, 36 und 27 Jahren seien leicht verletzt worden.

Daraufhin hätten Polizisten drei bahamaische Sportler im Alter von 24, 25 und 28 Jahren sowie einen 26-Jährigen US-Amerikaner festgenommen. Vor dem Eintreffen der Polizei sprühte ein Türsteher Pfefferspray, wie es weiter hieß. Der 25-jährige Sportler habe leichte Augenreizungen davongetragen. Später wurden nach weiteren Flaschenwürfen noch zwei 21 und 24 Jahre alte kubanische Sportler festgenommen, wie die Polizei weiter mitteilte.

Auf Landfriedensbruch steht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Gefährliche Körperverletzung ist mit Strafen von drei Monaten bis zu zehn Jahren bewehrt.

AP

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