Keine Vorwürfe von Prémat - Unfall war "Pech"

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Horrorcrash in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft: Alexandre Prémat überschlug sich mehrmals in seinem Audi auf der Strecke in Venedig. Wie durch ein Wunder blieb er weitgehend unverletzt.

Ingolstadt - Der Horror-Unfall von Alexandre Prémat beim vorletzten Saisonlauf des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) war in den Augen des Audi-Piloten schlicht “Pech“.

Er möchte weder dem Mercedes-Konkurrenten Marco Engel die Schuld geben noch sich selbst, sagte der Franzose bei einer Telefonkonferenz von Audi am Donnerstag. Sein Wagen und der von Engel hatten sich am Sonntag vor Prémats Abflug auf der Piste des Adria International Raceway nahe Venedig berührt.

Fotos vom Horror-Unfall

Horrorcrash in der DTM: Audi überschlägt sich mehrmals

Bei dem Crash war der Audi A4 des Franzosen komplett zerstört worden. “Ich kann mich sehr gut an alles erinnern“, sagte Prémat entgegen der ersten Angaben nach dem Rennen. Mercedes-Fahrer Ralf Schumacher habe ihn “in der Kurve vor der Start-und Ziel-Geraden ins Gras gedrängt. Daher bin ich mit wenig Tempo auf die Gerade gekommen. Außerdem war die Strecke ziemlich glitschig.“ So sei der Kontakt mit Engel zustande gekommen.

Der 28-Jährige war aus New York zugeschaltet, wo er eigentlich den Marathon an diesem Sonntag bestreiten wollte. Nach den Ereignissen bei der DTM verzichtet er auf einen Start, begleitet aber Freunde, die dort laufen. Nur die Sicherheitszelle des DTM-Wagens verhinderte, dass Prémat mehr als eine kleine Schnittwunde am Bein und leichte Prellungen erlitt.

Er selbst glaubt, dass ihm auch seine Fitness durch die Vorbereitung auf New York half. “Ich kann alles bewegen und bin in keiner Weise eingeschränkt“, erklärte er. “Das Fahrzeug war sehr stabil und sicher. Ich danke meinem Herrgott. Das war der schwerste Unfall, den ich in meiner Karriere hatte.“

Er gehe aber fest davon aus, dass er beim Saisonfinale in Schanghai am 28. November fahre.

dpa

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