Kaufbeuren: Trauerfeier für Dietrich am Mittwoch

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Robert Dietrich verstarb bei einem Flugzeugabsturz in Russland

Kaufbeuren - Mit einer öffentlichen Trauerfeier wird am Mittwoch Abschied vom verstorbenen deutschen Eishockey-Nationalspieler Robert Dietrich genommen.

Wie der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Montag mitteilte, wird das Gedenken ab 14.00 Uhr im Eisstadion seiner deutschen Heimat Kaufbeuren stattfinden. Der Verteidiger war am 7. September bei einem Flugzeugunglück in Russland ums Leben gekommen. Mit ihm starben 43 Menschen, darunter seine Teamkollegen vom russischen Klub Lokomotive Jaroslawl.


Eishockey-Team stirbt bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © dpa
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind nach übereinstimmenden Medienberichten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. An Bord war die Eishockey-Erstliga-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, wie das Zivilschutzministerium in Moskau mitteilte. © ap

Robert Dietrich wurde am 25. Juli 1986 in Ordschonikidse, das in Kasachstan liegt, geboren. In Deutschland spielte er zunächst beim ESV Kaufbeuren und in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) dann für die DEG Metro Stars und Adler Mannheim. Von Mannheim aus wechselte Dietrich dann zu Saisonbeginn in die Kontinental Hockey League (KHL) zu Jaroslawl. Er gehörte auch zum deutschen Team, das bei der WM 2010 im eigenen Land den vierten Platz belegte, und wurde nun für die Aufnahme in die deutsche Hockey Hall of Fame vorgeschlagen.


Robert Dietrich: Ruhig, sympathisch, souverän - Bilder seiner Karriere

Robert Dietrich war einer der hoffnungsvollsten Verteidiger im deutschen Eishockey. Durch seine Leistung bei der WM 2011 empfahl sich der 25-Jährige für große Clubs. Am Mittwoch ist er vor seinem ersten Spiel in der KHL bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. © ap
Nach seinen herausragenden Leistungen bei der WM im Frühjahr in der Slowakei standen Europas Top-Clubs bei Robert Dietrich (r.) Schlange. Der sympatische Eishockey-Verteidiger war einer der sichersten Akteure im deutschen Kader, an ihm bissen sich selbst NHL-erprobte Stürmer die Zähne aus. Dietrich, zuletzt bei Adler Mannheim Leistungsträger, entschied sich für den nächsten Schritt seiner Karriere und wechselte in die zweitbeste Liga der Welt, zum russischen KHL-Club Lokomotive Jaroslawl. © ap
Der im kasachischen Ordschonikidse geborene Dietrich, der in der Jugend des ESV Kaufbeuren seine ersten Schritte auf dem Eis machte und als Profi in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) drei Jahre lang bei den DEG Metro Stars spielte, überzeugte nicht zuletzt bei der WM als eleganter und umsichtiger Verteidiger - von Raubein keine Spur. © dpa
Der freundliche und höfliche Kufencrack, der neben seinem deutschen auch einen kasachischen Pass besitzt, war einer der Stützen in der Auswahl von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp und auch dessen Nachfolger Jakob Kölliker hoffte auf den Verteidiger. © getty
Als technisch versierter Akteur hatte Dietrich sein Glück auch in Nordamerika gesucht, wo er zwei Jahre lang insgesamt 155 Partien für die Milwaukee Admirals in der unterklassigen AHL absolvierte. Den Sprung in die NHL, von wo ihn die Nashville Predators 2007 gedraftet hatten, schaffte er aber nicht und kehrte nach Deutschland zurück. Zur Saison 2010/11 heuerte Dietrich in Mannheim an. © dpa
Bei den Adlern, wo Dietrich schon in einer Jugendmannschaft aufs Eis lief, unterschrieb er einen Dreijahresvertrag mit Ausstiegsklausel, die ihm im Juni schließlich den Wechsel zu Lokomotive Jaroslawl ermöglichte. Der Verein aus Zentralrussland zählt seit Jahren zu den besten Adressen im russischen Eishockey, und gewann unter anderem dreimal den Titel in der KHL. © getty

Auf der Trauerfeier am Mittwoch werden DEB-Präsident Uwe Harnos und Sportdirektor Franz Reindl Worte des Gedenkens sprechen. Eine Reihe von Nationalspielern sind anwesend, darunter Michael Wolf (Iserlohn Roosters). Beigesetzt wird Robert Dietrich im engsten Familienkreis.

AP

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