Jens Voigt: "So kann ich ja schlecht aufhören"

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Jens Voigt nach seinem schweren Sturz.

Grenoble/Annecy - Mit seinem Horror-Sturz will Jens Voigt seine persönliche Tour-de-France-Geschichte noch nicht abschließen und geht fest von einer Teilnahme 2010 aus.

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Horror-Sturz von Jens Voigt

“So kann ich ja schlecht aufhören. Ich will auf jeden Fall im nächsten Jahr die Tour fahren“, sagte der Radprofi am Donnerstag in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa. Er hoffe, dass er bereits am Freitagabend das Krankenhaus in Grenoble verlassen könne. “Die wollen noch einmal meinen Kopf scannen, weil da ein kleines Blutgerinnsel wegen der Gehirnerschütterung war“, berichtete der 37-Jährige. Er war am Dienstag gestürzt und hatte sich auch einen Jochbeinbruch zugezogen.


Wie geht es Ihnen zwei Tag nach dem Horror-Sturz?

Voigt: “Ich fühle mich ganz gut, ich bekomme Schmerzmittel. Ich wurde an den Händen und an Wunden im Gesicht genäht. Das hat mich nicht umgebracht. Ich hoffe, dass ich morgen schon rauskomme. Die wollen noch einmal meinen Kopf scannen, weil da ein kleines Blutgerinnsel wegen der Gehirnerschütterung war. Jetzt sind meine Frau und meine Mutter hier.“


Welche Erinnerungen haben sie noch an den Sturz?

Voigt: “An den Sturz erinnere ich mich überhaupt nicht. Ich habe einen totalen Filmriss. Ich dachte bei der Abfahrt noch, das läuft ja heute super für mich: Da kannst du noch ein bisschen für die Schleck-Brüder arbeiten - und dann bin ich auf der Pritsche im Krankenwagen aufgewacht.“

Wie sieht ihre sportliche Planung für die Zukunft aus?

Voigt: “So kann ich ja schlecht aufhören. Ich will auf jeden Fall im nächsten Jahr die Tour fahren.“

dpa

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