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Frankreich-Star Renaud Lavillenie

Erst Tränen bei Silber, dann Nazi-Vergleich

Rio 2016 - Olympische Spiele
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Renaud Lavillenie vergoss bei der Siegerehrung bittere Tränen.

Rio - Eigentlich sollte man meinen, dass man nach einer gewonnenen Silbermedaille bei den Olympischen Spielen wunschlos glücklich ist. Im Fall eines französischen Stabhochspringers ist das anders. Nach Tränen gab es auch noch einen Nazi-Vergleich:

Renaud Lavillenie (29) war fertig mit der Welt. Der französische Stabhochsprung-Star war beim Duell mit dem Brasilianer Thiago Braz gnadenlos von 60.000 Zuschauern ausgepfiffen worden. Deswegen flossen bei der Siegerehrung auch reichlich Tränen. Dennoch applaudierte er fair seinem Rivalen. Anschließend musste der Franzose auch noch in der Kabine mehrfach getröstet worden. Das berichtet die Bild-Zeitung.

Doch das war offenbar noch nicht alles. Hinterher soll Lavillenie seiner Wut freien Lauf gelassen haben: "Für die Olympischen Spiele ist das kein gutes Image. Ich habe den Brasilianern nichts getan!" Dabei soll es laut Bild auch zu einem Eklat gekommen sein. Der Olympiasieger von London verglich seine Situation offenbar mit der des afroamerikanischen Leichtathleten Jesse Owens und den Nazi-Spielen 1936 in Berlin. Adolf Hitler hatte diesem damals nicht zu seinen Siegen gratulieren wollen. Dafür hat sich der Franzose inzwischen übrigens entschuldigt und sprach von einem "unpassenden Vergleich".

mw

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