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Ist er irre? Triathlet schafft Einzigartiges

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Scott Ragsdale läuft am 28.11.2011 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er hat binnen sieben Tagen, sieben Triathlons absolviert.

Dubai - Ist der Mann noch zu retten? Sieben Ironman-Wettkämpfe in sieben Tagen - der US-Amerikaner Scott Ragsdale hat Wahnwitziges vollbracht. Sehen Sie sein Video zu dieser Herausforderung.

Der Extremsportler Scott Ragsdale sagt, er habe schlichtweg eine

Sehen Sie

hier

sein

Video

und alle Zeiten zu den einzelnen Wettbewerben

“neue Herausforderung“ gesucht, wenn er über seinen siebentägigen Ironman-Marathon spricht. Sieben Wettkämpfe in sieben Tagen - 26,6 Kilometer Schwimmen, 1260 Kilometer Radfahren, nahezu 300 Kilometer Laufen. Im Dezember schaffte der in Dubai lebende US-Amerikaner dieses einzigartige Kunststück, quälte sich und seinen Körper eine Woche lang, ganz aus eigenem Antrieb. Ragsdales Motto ist schlicht. “Sitze nicht herum und warte drauf, dass dein Leben beginnt - sondern geh nach draußen und lebe einfach“, meint er.

Ragsdales Story ist die Geschichte einer Selbstverwirklichung. Die eines außergewöhnlichen Unternehmers, eines Draufgängers. 39 Jahre alt war der Modellathlet gerade geworden, als ihm die wahnwitzige Triathlon-Idee kam. “Ich habe etwas gesucht, dass mehr Konzentration von mir verlangt als alles andere jemals zuvor“, sagt der inzwischen 40-Jährige. Neun Monate lang drehte sich sein Leben nur um die Vorbereitung auf jene Extrem-Mutprobe, für die er die Vereinigten Arabischen Emirate ausgesucht hatte. Der erste Triathlon in der Küstenstadt Fudschaira, der letzte in Abu Dhabi.

“Triathlon war das Einzige, worüber ich in dieser Zeit nachgedacht, worüber ich gesprochen habe“, verdeutlicht Ragsdale. Der Amerikaner ist ein Bär von Mann, vor Kraft strotzend, hoch aufgeschossen, kahlköpfig, durchtrainiert bis ins Letzte. Er sagt: “Ich mag Herausforderungen, weil die Willenskraft im Fokus steht, etwas Außergewöhnliches zu erreichen.“ Als Chef des weltweit operierenden Dienstleistungs-Unternehmens Naseba sollte er eigentlich genug um die Ohren haben - eine Fehlannahme. Er hält nichts von Auszeiten und Entspannung, seine Maxime ist das Maximum, jederzeit.

Die größten Sensationen der Sportgeschichte

Die größten Sensationen der Sportgeschichte

Weinheim 1990 - Bayern-Blamage in der Provinz, die Erste: Der große FC Bayern traf am 4. August 1990 in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den badischen Oberligisten FV 09 Weinheim. Feinblechner Thomas Schwechheimer erzielte vor der Pause per Elfmeter das 1:0 für die Amateure. Der amtierende Deutscher Meister mit fünf Weltmeistern im Kader fand kein Rezept gegen die Provinzkicker und kassierte eine Sensationsniederlage. Geschockt verließ Klaus Augenthaler (Foto) das Spielfeld. © AP
Vestenbergsgreuth 1994 - Bayern-Blamage in der Provinz, die Zweite: Am 14. August 1994 musste der fränkische Regionalligist Vestenbergsgreuth (ein 1500-Seelen-Dorf) in der ersten Runde des DFB Pokals gegen den Deutschen Meister FC Bayern ran. Das Spiel wurde aufgrund des großen Interesses ins Nürnberger Frankenstadion verlegt, das ZDF übertrug live. Hatte der Sender im Vorfeld geahnt, dass sich eine Sensation anbahnte? © dpa
In der 43. Spielminute erzielte Roland Stein, Betriebsschlosser bei einer Teefirma, mit einem Kopfballtor das 1:0 für die Dorfkicker. In der zweiten Halbzeit mauerten die Vestenbergsgreuther wie die Wahnsinnigen, den Bayern-Superstars wollte nichts gelingen. Vestenbergsgreuth gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. © dpa
„Die Schande ist groß, wir müssen mit der Schmach leben", gestand nach dem Abpfiff ein sichtlich verstörter Lothar Matthäus dem ZDF-Reporter Dieter Kürten. Noch heute läuft Bayern-Fans ein Schauer über den Rücken, wenn sie den Namen „Vestenbergsgreuth“ hören. © dpa
Nagano 1998 - Der unzerstörbare „Herminator“: Bei diesem Unfall hielt jeder Fernsehzuschauer den Atem an. Am 17. Februar 1998 stand bei den Olympischen Spielen von Nagano (Japan) der Abfahrtslauf der Herren an. Nach 18 Sekunden Fahrzeit hob der Österreicher Hermann Maier in einer S-Kurve ab, und segelte fast 40 Meter waagrecht durch die Luft. © dpa
Anschließend krachte Maier durch drei Sicherheitszäune und blieb schließlich im Tiefschnee neben der Piste liegen. Maier hatte einen Schutzengel: Bei dem Horror-Sturz wurde er nur leicht an Knie und Schulter verletzt. © Screenshot: Youtube
Trotz seiner Schmerzen holte Maier nur drei Tage später Gold im Super-G. Damit nicht genug: Auch im Riesenslalom ließ Maier seinen Konkurrenten keine Chance und gewann sein zweites Olympia-Gold. Das Image vom unzerstörbaren „Herminator“ (angelehnt an schmerzunempfindlichen Super-Roboter „Terminator“) war geschaffen. © AP
Als Maier gefragt wurde, was er während seines Sturzes dachte, meinte er: „Wenn ich jetzt noch Gold gewinne, bin ich unsterblich!“ Erst ein grauenhafter Motorradunfall im Sommer 2001 beendete die bis dahin ungebrochene Dominanz Maiers im Skisport. © AP
Wimbledon 1985 - Die Geburtsstunde einer Tennislegende: Im Sommer 1985 kämpfte sich ein 17-Jähriger aus dem badischen Leimen ins Finale des größten Tennisturniers der Welt. Sein Name: Boris Becker. Am 7. Juli stand der rothaarige Teenager auf dem Centre Court in Wimbledon dem Südafrikaner Kevin Curren gegenüber. © AP
Und Boris schaffte das Tennis-Wunder: In 3:1 Sätzen zwang er den gestandenen Profi in die Knie. Um Punkt 17.26 Uhr verwandelte Becker seinen Matchball. Auf dem Platz beklatschen 13.118 Zuschauer den Senkrechtstarter. Vor dem Fernsehgerät jubelte ganz Deutschland. © dpa
Paris 1989 - Changs größter Triumph: Vier Jahre später verblüffte abermals ein 17-Jähriger Teenager die Tennis-Welt. Der Amerikaner Michael Chang gewann die French Open in Paris. Damit wurde er zum jüngsten Gewinner eines Grand-Slam-Turniers aller Zeiten. (Chang war wenige Monate jünger als Boris Becker bei seinem Wimbledon-Sieg 1985) © AP
Legendär bei diesem Turnier ist Changs Achtelfinal-Sieg gegen den damaligen Weltranglisten-Ersten Ivan Lendl. Chang lag schon mit 0:2 Sätzen gegen den Tschechen zurück - dann drehte er das Match. Von Krämpfen geplagt, brachte er Ivan Lendl mit Aufschlägen von unten und mit Mondbällen aus dem Rhythmus - und bezwang den dreimaligen French Open-Champion. © AP
Im Endspiel besiegte der US-Boy den Schweden Stefan Edberg (rechts) in fünf Sätzen. Im Gegensatz zu Boris Becker konnte Michael Chang seinen Grand-Slam-Erfolg allerdings nicht wiederholen. 2003 beendete der Amerikaner seine Profi-Karriere. 2008 wurde er in die „Tennis Hall of Fame“ aufgenommen. © AP
Miami Beach 1964 - „I am the Greatest!“: Für die Sportjournalisten gab es keine Zweifel: Der junge Herausforderer Cassius Clay (22) würde in seinem Kampf gegen den amtierenden Boxweltmeister Sonny Liston (31) eine vernichtende Niederlage kassieren. © AP
Der bullige Ex-Knacki Liston galt als gefürchteter K.O.-Schläger. Clays damaliger Trainer Angelo Dundee meinte fast vier Jahrzehnte später: “Liston war so stark - der würde noch heute die gesamte Weltspitze weghauen.“ © AP
Doch gegen den extrem flinken und technisch versierten Clay fand Liston in Miami (Florida) kein Mittel. Obwohl Clay provzierend seine Fäuste runterhängen ließ, gelang es Liston kaum, ihn zu treffen. Im Gegenzug traktierte der Herausforderer den Champion ständig mit seiner blitzschnellen Führungshand. Nach der sechsten Runde gab Liston frustriert auf. © AP
Clay war Welteister. In tumultartigen Szenen brüllte er immer wieder „ Ich habe die Welt zum Beben gebracht!“ und „Ich bin der Größte!“ in die Mikrofone. Viele Sport-„Experten“ taten Clay als Eintagfliege ab und warteten auf den Rückkampf. © AP
Der fand am 25. Mai 1965 in Lewiston (Maine) statt. Clay (der mittlerweile zum Islam konvertiert war und sich nun Muhammad Ali nannte) haute Liston bereits in der ersten Runde nach nur 105 Sekunden um. Legendär: Sein so genannter  „Phantomschlag“. Ali traf Liston derart schnell, dass die meisten Zuschauer am Ring den Schlag gar nicht sahen. © AP
Ali brüllte den am Boden liegenden Liston an: „Komm hoch, du Penner!“ Doch Liston blieb unten. Er hatte bereits im Fallen das Bewusstsein verloren. Es ist bis heute der schnellste K.O. eines ehemaligen Schwergewichtsweltmeisters im Ring. © AP
Kinshasa 1974 - The Rumble in the Jungle: Muhammad Ali wurde im April 1967 der Weltmeistertitel aberkannt, nachdem er sich geweigert hatte, den Wehrdienst anzutreten. Erst 1970 durfte er wieder in den Ring steigen. Vier Jahre später bekam der 32-Jährige einen Titelkampf gegen den damaligen Weltmeister George Foreman (25). © AP
Foreman war in 40 Profikämpfen ungeschlagen und hatte die meisten seiner Gegner innerhalb weniger Runden K.O. gehauen. Wie vor zehn Jahren gegen Liston war Ali der krasse Außenseiter, diesmal auch der Ältere. Wieder räumten die „Experten“ Ali nicht die geringste Chance ein. Der Kampf fand im afrikanischen Kinshasa statt und wurde als „Rumble in the Jungle“ bezeichnet. © AP
Ali zeigte die wohl beste Taktik, die man bislang in einem Boxring gesehen hatte: Er legte sich mehrere Runden lang in Seile und blockte Foremans brutale Schläge. Während sich der Weltmeister an Alis Deckung müde schlug provozierte der Foreman: „Ist das alles, George? Ich habe mehr erwartet! Ist das alles, was Du drauf hast?“ © AP
Kurz vor Ende der 8. Runde haute Ali mit zwei schnellen Links-Rechts-Kombinationen und insgesamt neun aufeinander folgenden Kopftreffern Foreman um. © AP
Foreman taumelte, drehte sich zur Hälfte um seine eigene Achse - dann fiel er zu Boden. Der Champion wurde ausgezählt und Ali brach das ungeschriebene Gesetz des Boxens: „They never come back“! © AP
Lake Placid 1980 - Das Wunder auf dem Eis: Bei den Olympischen Winterspielen von Lake Placid (New York) trat am 22. Februar 1980 ein Team von US-Amateurspielern gegen die als unschlagbar geltende sowjetische Nationalmannschaft an. Was dann passierte, kam für viele Fans einem Wunder gleich. © AP
Die Sowjets gingen zu Anfang erwartungegemäß in Führung. Doch die US-Boys spielten sich kurz vor Ende eine 4:3-Führung heraus. Dann starteten die Sowjets in den letzten Spielsekunden eine Schlussoffensive - die Amis stellten alle Feldspieler vors eigene Tor. © AP
Legendär der TV-Kommentar von Reporter Al Michaels, der die letzten Sekunden herunterzählte: „Elf Sekunden, noch zehn Sekunden, der Countdown geht jetzt richtig los ... Morrow vor auf Silk ... fünf Sekunden noch in diesem Spiel! Noch vier! Glauben Sie an Wunder? Ja!!! Unglaublich!“ Die Amerikaner hatten die Sowjets tatsächlich besiegt. © AP
Im Endspiel gegen Finnland erkämpften die US-Außenseiter dann sogar die Goldmedaille. Die Vereinigten Staaten jubelten. Der Triumph hat sich bis heute ins nationale Gedächtnis gebrannt. © AP
Emotionalste Szene: US-Torwart James Craig lief nach dem Spiel, in die amerikanische Flagge gehüllt, über das Eis und suchte im Publikum seinen Vater. Kurz zuvor war Craigs Mutter gerstorben. Sie hatte sich gewünscht, dass ihr Sohn bei den Olympischen Spielen dabei sein durfte. © AP
Bern 1954 - Das Wunder von Bern: Die Deutschen haben ihr eigenes Sportwunder -  und zwar die Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Im Finale besiegte die deutsche Mannschaft sensationell die hochfavorisierten Ungarn mit 3:2. In der Vorrunde hatten die Ungarn die DFB-Elf noch mit 8:3 geschlagen. © dpa
Im Finale trafen beide Mannschaften wieder aufeinander. Und die DFB-Elf zeigte, was den deutschen Fußball ausmacht: Kampfgeist, Durchhaltevermögen und totaler Einsatz bei den Zweikämpfen. Seit jeher das beste Rezept der deutschen Mannschaften gegen technisch überlegene Gegner. © dpa
Die Radio-Übertragung Herbert Zimmermanns ging in die Geschichte ein. Sein Kommentar zu Helmut Rahns Siegtor: „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen – Rahn schießt – Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor!“ © AP
Er zeigte Größe in der Niederlage: Ungarns Mannschaftskapitän Ferenc Puskas (rechts) gratulierte dem deutschen Spielführer Fritz Walter zum Gewinn des Weltmeistertitels. © dpa
Göteborg 1992 - Danish Dynamite: Eigentlich war Dänemark nicht für die Fußball-EM 1992 qualifiziert. Doch weil Jugoslawien wegen des Bürgerkrieges ausgeschlossen wurde, rückte der Zweitplatzierte der Qualigruppe ins Turnier nach. Sensationell: Im Halbfinale kickten die Dänen den Noch-Europameister Holland raus. Im Finale trafen sie auf den Weltmeister Deutschland. © AP
Von Anfang an dominierten die Dänen die Deutschen.  Im Angriff machten sie laufend Druck (Bild: Michael Laudrup gegen Thomas Hässler) hinten hielt Torhüter Peter Schmeichel souverän. Am Ende hieß es in Göteborg 2:0 für Dänemark. © AP
Dänemark war Europameister, das Land versank im Freudentaumel. Doch nach der EM verabschiedeten sich die Dänen schnell von der internationalen Fußball-Bühne. Sie scheiterten schon an der Qualifikation für die WM 1994 in den USA. © dpa
Lissabon 2004 - König Otto und seine Griechen: Bei der Europameisterschaft 2004 überraschte abermals ein krasser Außenseiter die Fußballwelt. Dieses Mal waren es die Griechen, die bis dato noch kein Spiel bei einer EM oder WM gewonnen hatten. 2004 kickten sie sich nach Siegen über Frankreich, Tschechien und Portugal ins Finale - alle Gegner galten als Turnierfavoriten. © dpa
Die Hellas-Mannschaft besiegte im Finale EM-Gastgeber Portugal mit 1:0. Bereits in der Vorrunde hatten die Griechen die Potugiesen geschlagen. Das entscheidende Final-Tor erzielte Angelos Charisteas vom SV Werder Bremen. © dpa
Als Vater des Turniersiegs gilt der erfahrene deutsche Fußballehrer Otto Rehhagel. Er genießt seit dem Finalsieg 2004 Heldenstatus in Griechenland. Sportjournalisten warfen ihm eine antiquierte Defensivtaktik vor. Rehhagel konterte: „Modern ist, wer gewinnt.“ © dpa
Rehhagel, von der deutschen Presse in Anlehnung an den griechischen Halbgott Herakles aus der Göttersage auch „Rehakles“ genannt, hatte schon sechs Jahre zuvor eine Mannschaft aus Nobodies zu einem sensationellen Titel gecoacht. © dpa
Kaiserslautern 1998 - Nach dem Aufstieg die Schale: Die Bundesliga erlebte 1998 ein Novum: Ein Aufsteiger aus der zweiten Liga holte die deutsche Meisterschaft: Der 1. FC Kaiserslautern gewann unter Trainer Otto Rehhagel die Schale. © AP
Lautern setzte sich früh in der Saison 1997/98 an der Tabellenspitze fest. Zu Anfang der Rückrunde baute der 1. FCK seinen Vorsprung auf Verfolger Bayern München zeitweise sogar auf neun Punkte aus. Die Bayern scheiterten bei ihrer Aufholjagd. Am 33. Spieltag war Lautern Meister © AP
Rehhagel landete mit dem 1. FC Kaiserslautern noch zweimal auf dem UEFA-Cup-Platz fünf. Im Oktober 2000 wurde Rehhagel rausgeworfen. Ein besserer Trainer kam danach nicht mehr in die Pfalz. Die Talfahrt des 1. FCK (mittlerweile in der zweiten Liga) hält bis heute an. © dpa
Lillehammer 1994 - Wasis doppelter Gold-Triumph: Mit seinen 31 Jahren hatte Skifahrer Markus Wasmeier für viele „Experten“ seine besten Zeiten längst hinter sich, als er 1994 bei den Olympischen Winterspielen teilnahm. © AP
Ein enttäuschender 36. Platz in der Abfahrt schien diese Einschätzung zu bestätigen. Doch dann drehte „Wasi“ auf: Er siegte völlig unerwartet im Super-G und im Riesenslalom - und holte Doppel-Gold. © AP
Wasi war nach 58 Jahren der erste deutsche Skirennläufer, der Olympiasieger wurde. Nach dem Ende der Weltcupsaison 1993/94 erklärte der größte deutsche Skifahrer aller Zeiten seinen Rücktritt vom Profi-Sport. © AP
München 1972 - Der Kran von Schifferstadt:  Olympische Spielen 1972 in München: Der deutsche Ringer Wilfried Dietrich trat gegen den 200 Kilo schweren und zwei Meter großen Amerikaner Chris Taylor an. Dietrich packte den Koloss Taylor, warf ihn über sich und schulterte ihn. Für viele Beobachter der "Griff des Jahrhunderts". © dpa
Die Aktion brachte dem Pfälzer Dietrich (nach seinem Herkunftsort) den Spitznamen „Der Kran von Schifferstadt“. Obwohl er in München keine Medaille gewann, ist Dietrich der erfolgreichste deutsche Ringer aller Zeiten. Fünf Medaillen holte er bei fünf Olympischen Spielen seit 1956, darunter Gold und Silber 1960 in Rom. Außerdem gewann er 30 nationale Meistertitel. © dpa

“Zu viele Menschen wollen ein schönes, leichtes und bequemes Leben“, urteilt er - und gibt den Gesellschaftskritiker. “Das Leben ist nicht dafür da, um schön und bequem zu sein“, behauptet Ragsdale. Für ihn selber war es das auch deshalb nie, weil er sich immer an sein Credo gehalten hat. Wahrhaftig ist der Modellathlet ein Vorbild an Beharrlichkeit, Disziplin, an Unnachgiebigkeit. Am Ende der quälenden Woche bewegte er sich vor lauter Schmerzen zeitweise nur noch mit dem Tempo einer lahmen Ente - aber er hielt durch.

Ein Vorbild will er sein, nicht zuletzt für seine Mitarbeiter. Hunderte von ihnen standen bei Ragsdales letzter Etappe des Triathlon-Wahnsinns in Abu Dhabi an der Strecke, feuerten ihren Vorgesetzten unnachgiebig an. “Ich weiß nicht mehr viel von den letzten drei Tagen. Zum Schluss habe ich vor mehr als 2000 Leuten noch eine Rede gehalten, selbst daran kann ich mich kaum noch erinnern“, sagt der in Nebraska geborene Ausnahmesportler.

Die besten Bilder des Sportjahrs 2011

Die besten Bilder des Sportjahrs 2011

Januar: Bei der Handball-WM in Schweden bietet die deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-WM hauptsächlich Magerkost. Beim letzten Turnier von Bundestrainer Heiner Brand scheidet das deutsche Team in der Hauptrunde aus. © dpa
Die Goldmedaille sichert sich die überragende Auswahl Frankreichs, die damit ihren Titel von 2009 erfolgreich verteidigt. © dpa
10. Januar: OB Christian Ude und Aushängeschild Kati Witt präsentieren die Bewerbung Münchens um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018. © getty
23. Januar: Die Tennis-Elite trifft sich beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres - den Australian Open in Melbourne. Andrea Petkovic wirft in der vierten Runde die Favoritin Maria Sharapova aus dem Turnier. Das deutsche Damentennis ist auf dem Vormarsch. © getty
Auch wenn es in diesem Bild nicht so aussieht: Kim Clijsters holt sich den Titel bei den Damen. © getty
So sehen Sieger aus: Novak Djokovic holt sich bei den Australian Open den Titel der Herren-Konkurrenz. © getty
29. Januar: Von Harmonie keine Spur: Arjen Robben verpasst seinem Teamkollegen Thomas Müller einen kleinen Haken nach dem Spiel gegen Werder Bremen. © getty
30. Januar: Nichts für schwache Gemüter: Das Tough Guy Race in Telford, England. © getty
5. Februar: Almir Velagic (l.) und Matthias Steiner stellen einen neuen Weltrekord im Duo-Gewichtheben auf: 330 Kilo. © getty
6. Februar: Der Super Bowl XLV elektrisiert die Massen weltweit: Die Green Bay Packers sichern sich im Finale gegen die Pittsburgh Steelers die Meisterschaft in der NFL. © dpa
6. bis 20. Februar: In Garmisch-Partenkirchen findet die alpine Ski-Weltmeisterschaft statt. Beim Heimspiel gehen die deutschen Ski-Asse mit großen Hoffnungen in die Rennen, am Ende springen lediglich zwei Bronzemedailen heraus - beide errungen von Maria Riesch. © dpa
12. Februar: Claudia Pechstein startet nach ihrer zweijährigen Sperre wieder im Eisschnelllauf. © getty
12. Februar: Mit einem wunderschönen Fallrückzieher-Tor im Derby Manchester United gegen Manchester Cäity macht sich Wayne Rooney unsterblich. © getty
19. Februar: Boxer Felix Sturm verteidigt gegen den US-Amerikaner Ronald Hearns seinen WBA-Weltmeistertitel im Mittelgewicht. © getty
23. Februar: Die Bayern siegen im Champions-League-Hinspiel bei Inter Mailand und fühlen sich schon so gut wie sicher im Viertelfinale. © getty
26. Februar: Nach der Vizemeisterschaft im ersten Jahr verläuft die zweite Saison für Coach Felix Magath auf Schalke nicht sonderlich erfolgreich, die Fans rücken von ihm ab. © getty
Bei der Nordischen Ski-WM in Oslo vom 23. Februar bis 6. März ragt vor allem Kombinierer Eric Frenzel heraus, der im Einzel die Goldmedaille gewinnt. Insgesamt ist das Abschneiden der  deutschen Mannschaft mit acht Mal Edelmetall beeindruckend. © getty
Am 26. Februar landet Borussia Dortmund einen Big Point auf dem Weg zur Meisterschaft in der Bundesliga: Mit 3:1 siegt die Mannschaft von Jürgen Klopp beim vermeintlich größten Konkurrenten, dem FC Bayern. © getty
2. März: Der FC Bayern bemüht sich um eine Verpflichtung von Manuel Neuer. Doch viele FCB-Fans sind davon nicht begeistert: "Koan Neuer". © getty
Die Biathleten trafen sich vom 3. bis 13. März im sibirischen Khanty Mansiysk. Eifrigste Medaillensammlerin: Magdalena Neuner. Die Deutschen liegen zwar im Medaillenspiegel ganz vorne, doch ohne "Gold-Lena" wäre die Bilanz nicht sonderlich positiv ausgefallen. © getty
3. März: Ob Skispringer Andreas Kofler aus Österreich einen Blick für die wunderschöne Umgebung am Holmenkollen hat? © getty
4. März: Auch die Biathleten können sich über malerische Eindrücke in Khanty Mansiysk nicht beklagen. © getty
9. März: Die Schalker Fans machen sich stark für einen Verbleib ihres geliebten Torwarts. © getty
9. März: Die "Knappen" ziehen durch einen Erfolg gegen den FC Valencia ins Viertelfinale der Champions League ein. © getty
11. März: Die Männer-Staffel bei der Biathlon WM in Russland. © getty
13. März: Ein Schnappschuss von den Short Track Championships im englischen Sheffield. © getty
15. März: Das Rückspiel gegen Inter verläuft für die Bayern mehr als unglücklich: Goran Pandev erzielt das entscheidende Tor, Mailand siegt in München und der FCB scheidet aus der "Königsklasse" aus. © getty
18. März: Nach Streitigkeiten mit dem Aufsichtsrat verlässt Felix Magath Schalke 04 und heuert nur kurz darauf beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg an - die "Wölfe"-Fans freut's. © getty
23. März: Eintracht Frankfurt befindet sich im Abstiegsstrudel - Trainer "Messias" Christoph Daum soll retten, was zu retten ist. © getty
9. April: Hannover und Mainz brechen auch in der Rückrunde nicht ein und nehmen Kurs auf die internationalen Plätze. © getty
10. April: Der FC Bayern trennt sich von Trainer Louis van Gaal. Ausbleibender sportlicher Erfolg und zwischenmenschliche Differenzen haben Präsident Uli Hoeneß zu diesem Schritt veranlasst. © getty
10. April: Bei den Turn-Europameisterschaften in Berlin zeigt die Italienerin Carlotta Ferlito am Schwebebalken großes Kino. © getty
10. April: Sebastian Vettel ist auch beim Großen Preis von Malaysia nicht zu schlagen. © getty
17. April: "Mir san Uli" - Uli Hoeneß bekommt Zuspruch aus dem Bayern-Fanblock. © getty
17. April: Beim China GP hat Lewis Hamilton ausnahmsweise die Nase vorn, Vettel wird Zeiter. © getty
19. April: Die Eisbären Berlin setzen sich im Finale gegen die Grizzly Adams Wolfsburg durch und holen sich die Eishockey-Meisterschaft. © getty
20. April: Manuel Neuer gibt auf einer Pressekonferenz seinen Wechsel im Sommer zum FC Bayern bekannt - ein Schritt, der dem gebürtigen Gelsenkirchener sichtlich schwer fällt. © getty
24. April: Julia Görges gewinnt das Damen-Tennisturnier in Stuttgart. © getty
26. April: Im Halbfinale der Champions League trifft Schalke auf Manchester United - die Engländer zeigen den Deutschen die Grenzen auf. © getty
29. April: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schlägt sich beachtlich bei der WM in der Slowakei. © getty
30. April: Durch den Heimsieg gegen Nürnberg feiert Borussia Dortmund bereits am 32. Spieltag die vorzeitige Meisterschaft. © getty
Ausgelassen feiern die BVB-Fans die Meisterschaft © getty
BVB-Trainer Jürgen Klopp darf sich als Vater des Erfolgs fühlen. © getty
1. Mai: Verwirrung allerorten beim Rugbyspiel zwischen den Essendon Bombers und den Gold Coast Suns in Melbourne. © getty
7. Mai: Nachdem der Abstieg ihrer Mannschaft kaum noch zu verhindern ist, rasten Eintracht-Frankfurt-Fans aus und stürmen den Rasen. © getty
7. Mai: St. Pauli verabschiedet sich mit einer haushohen Heimniederlage gegen Bayern vorzeitig aus der Bundesliga. © getty
8. Mai: Geschaft! Der FC Augsburg macht den ersten Bundesliga-Aufstieg seiner Vereinshistorie klar. © getty
Mai: Timo Boll scheidet bei der Tischtennis-WM im Halbfinale aus. © getty
14. Mai: Eintracht Braunschweig feiert den Aufstieg in die 2. Bundesliga. © getty
14. Mai: Da ist das Ding! Borussia Dortmund erhält am letzten Spieltag die Meisterschale. © getty
21. Mai: Nach der Schale wandert auch der Pott in den Pott: Schalke 04 gewinnt das DFB-Pokalfinale gegen Duisburg. © getty
22. Mai: In Paris starten die French Open - das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres. © getty
25. Mai: In der Relegation setzt sich Bundesligist Gladbach gegen Zweitligist Bochum durch und bleibt erstklassig. © getty
26. Mai: Andrea Petkovic hinterlässt auch bei den French Open in Paris bleibenden Eindruck. © getty
26. Mai: Die Formel-1-Boliden machen die Straßen von Monte Carlo unsicher. Sebastian Vettel ist einmal mehr nicht zu schlagen. © getty
28. Mai: Das Champions-League-Finale in London gerät zu einer Demonstration: Der FC Barcelona mit dem überragenden Lionel Messi überrollt Manchester United. © getty
1. Juni: Der HSV Hamburg feiert die Meisterschaft in der Handball-Bundesliga. © getty
3. Juni: Nicht glanzvoll, aber erfolgreich: Jogis Jungs siegen in Österreich. Die EM-Quali ist zum Greifen nah. © getty
5. Juni: Guten Appetit! Nadal sichert sich im Finale gegen Roger Federer den Titel bei den French Open. © getty
12. Juni: Was für ein Triumph: Dirk Nowitzki gewinnt mit den Dallas Mavericks die NBA-Meisterschaft und wird als wertvollster Spieler der Playoffs ausgezeichnet.
14. Juni: Die Brose Baskets aus Bamberg setzen sich in der Finalserie der Basketball-Bundesliga gegen Alba Berlin durch. © getty
18. Juni: Bei den Red Bull Klippenspringer World Series in La Rochelle werfen sich die Athleten aus 27,5 Metern Höhe ins Wasser. © getty
23. Juni: Tennis auf Rasen - das Grand-Slam Turnier in Wimbledon zieht Profis wie Zuschauer in seinen Bann. © getty
23. Juni: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bereitet sich auf die WM im eigenen Land vor. © getty
25. Juni: Felix Sturm verteidigt seinen WM-Titel auch gegen den Iren Matthew Macklin. © getty
26. Juni:Die Frauen-Fußball-WM in Deutschland startet, die deutschen Damen siegen im Auftaktspiel gegen Kanada. © getty
2. Juli: Wladimir Klitschko verteidigt seinen WM-Titel im Schwergewicht gegen David Haye. © getty
2. Juli: Petra Kvitova siegt im Wimbledon-Finale gegen Maria Sharapova. © getty
3. Juli: Bei den Herren hat wie schon in Australien Novak Djokovic die Nase vorn. © getty
6. Juli: München bekommt die Olympischen Winterspiele 2018 nicht. Bei vielen Unterstützern der Bewerbung ist die Trauer groß. © getty
9. Juli: Sommermärchen beendet - die deutschen Damen scheiden im Viertelfinale gegen die Japanerinnen aus.
17. Juli: Ein Underdog macht sich zum Weltmeister: Die Japanerinnen setzen sich im WM-Finale gegen die USA durch. © getty
24. Juli: Cadel Evans gewinnt bei der Tour de France. © getty
10. August: Beim Testspielsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien trumpft BVB-Youngster Mario Götze groß auf. Die Deutschen gewinnen das Prestigeduell mit 3:2. © getty
19. August: Borussia Mönchengladbach trumpft in der Bundesliga gegen Wolfsburg auf - durch das 4:1 setzt sich der Fast-Absteiger der vergangenen Saison an die Tabellenspitze. © getty
Vom 27. August bis zum 4. September finden in Daegu in Südkorea die Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt. © getty
Diskuswerfer Robert Harting feiert seine Goldmedaille. © getty
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28. August: Die deutschen Hockey-Herren holen in Mönchengladbach den Euopameistertitel. © getty
Ende August: Philipp Lahm veröffentlicht sein Buch "Der feine Unterschied" und sorgt für großen wirbel in der Fußballwelt. © getty
2. September: Mesut Özil und die deutsche Nationalmannschaft fertigen im Heimspiel die Österreicher ab. © getty
10. September: Tomasz Adamek kann Box-Weltmeister Vitali Klitschko kein Paroli bieten. © getty
11. September: Die deutsche Nationalmannschaft scheidet bei der Basketball-EM bereits nach der Vorrunde aus. Dirk Nowitzki spielt zwar mit, ist aber aufgrund fehlender Vorbereitung nicht in Topform. © getty
13. September: Borussia Dortmund ist zurück in der Champions League - zum Gruppenauftakt gibt's ein 1:1 gegen Arsenal. © getty
19. September: Der Hamburger SV entlässt aufgrund des ausbleibenden sportlichen Erfolgs Trainer Michael Oenning. © getty
20. September: Hasan Ismaik hat den TSV 1860 München vor dem Gang in die Insolvenz bewahrt - traditionsgemäß lässt sich der "Löwen"-Investor auch auf dem Oktoberfest blicken. Natürlich mit alkoholfreiem Bier. © getty
22. Spetember: Mit erst 17 Jahren wird Philip Köster Surf-Weltmeister. © getty
23. September: Beim Nachtrennen von Singapur behält Sebastian Vettel den Durchblick und fährt auf Platz 1. © getty
29. September: Die Basketballer des FC Bayern, Aufsteiger in die Bundesliga, weihen ihre neue Heimspielstätte ein: den Audi Dome. © getty
2. Oktober: Zum Abschluss des Oktoberfests geben sich Franck Ribéry, Uli Hoeneß und der FC Bayern die Ehre. © getty
Oktober: In Tokio finden die Turn-Weltmeisterschaften statt. © getty
21. Oktober: In der 2. Bundesliga sorgt Fortuna Düsseldorf für Furore und bringt sich als Aufstiegskandidat in Stellung. © getty
22. Oktober: In Sölden startet der Ski-Zirkus in die Weltcup-Saison. © getty
23. Oktober: Im neuseeländischen Auckland holen sich die All Blacks bei der Rugby-Heim-WM den Titel. © getty
25. Oktober: Die Fans von Dynammo Dresden sorgen für Krawall beim Pokal-Auswärtsspiel in Dortmund. Später werden die Dresdner vom DFB aus dem Pokal-Wettbewerb 2012 ausgeschlossen. © getty
30. Oktober: Vettel auf dem Podest ganz oben - auch beim Indien GP gibt es kein anderes Bild. © getty
1. November: Michael Ballack und Bayer Leverkusen haben gute Aussichten auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. © getty
2. November: Schlechte Nachrichten für den FC Bayern: Beim Heimspiel gegen den SSC Neapel verletzt sich Bastian Schweinsteiger schwer - Schlüsselbeinbruch. © getty
9. November: In Kiew wird das EM-Stadion offiziell eröffnet. © getty
13. November: In Abu Dhabi fällt Vettel schon in der ersten Runde aus, Teamkollege Mark Webber fährt den Red Bull auf Platz 1. © getty
15. November: Die deutsche Nationalelf liefert gegen die Niederlande eine Gala-Vorstellung ab - am Ende wird der Nachbar mit 3:0 nach Hause geschickt. © getty
19. November: Die Nachricht vom Selbstmordversuch von Schiedsrichter Babak Rafati schockt die Bundesliga. Das Spiel Köln gegen Mainz wird abgesagt. © getty
19. November: Es sollte die Revanche für die Niederlagen in der vergangenen Saison werden - stattdessen fügt Borussia Dortmund den Bayern in der Allianz Arena eine weitere schmerzhafte Pleite zu. © getty
20. November: Thorsten Fink, seit Mitte Oktober neuer Trainer des Hamburger SV, feiert im Heimspiel ggen Hoffenheim seinen ersten Sieg als HSV-Coach. © getty
23. November: Bayer Leverkusen zieht durch einen Sieg gegen den FC Chelsea vorzeitig in die K.o.-Phase der Champions League ein - Last-Minute-Torschütze Manuel Friedrich feiert mit den Fans. © getty
27. November: Die Skispringer eröffnen im finnischen Kuusamo die Saison - Deutschlands Bester ist Severin Freund auf Platz 6. © getty
27. November: Großer Jubel in Mainz: Die 05er fügen den Bayern die zweite Pleite in Serie zu. © getty
6. Dezember: Die erfolgreichste Biathletin aller Zeite, Magdalena Neuner, erklärt ihren Rücktritt nach dem Ende der Saison 2011/12. © getty

Drei Tage lang habe er danach mit hohem Fieber im Bett gelegen - das alles hatte selbst seinen Körper heillos überfordert. Egal, meint Ragsdale. Er ist das Leiden gewöhnt, vielleicht ist er verrückt danach. Mitten in der Vorbereitung musste er sich an beiden Knien operieren lassen, im April am linken, im Juni am rechten, dennoch ließ er sich nicht von seinem Weg abbringen. “So ist es auch eine großartige Geschichte darüber, Hindernisse zu überwinden, fokussiert zu bleiben, einfach weiterzumachen“, betont er.

Vergangenes Jahr schwamm er durch den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien, zuletzt trainierte er sich neun Monate lang mit dem Trainerveteranen Mario Huys wund. Nun hat er neue Ziele: einen Ironman in weniger als zehn Stunden schaffen, den höchsten Berg in Südamerika erklimmen. “Die am härtesten zu erreichenden Dinge im Leben sind die schönsten“, sagt Ragsdale. Er wird das nach all den freiwilligen Entbehrungen beurteilen können, das ist sicher.

dpa

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