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Indian Wells

Turniersiege für Scharapowa und Nadal

Maria Scharapowa
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Maria Scharapowa

Indian Wells - Mit einem eindrucksvollen Erfolg über Caroline Wozniacki feiert Maria Scharapowa ihren ersten Turniersieg dieser Tennis-Saison. Die Herren-Konkurrenz gewann Rafael Nadal.

Maria Scharapowa hat zum zweiten Mal nach 2006 das WTA-Hartplatz-Turnier im kalifornischen Indian Wells gewonnen. In einem einseitigen Endspiel setzte sich die russische Tennisspielerin am Sonntag überraschend mühelos mit 6:2, 6:2 gegen die Dänin Caroline Wozniacki durch und kam zu ihrem ersten Turniersieg des Jahres.

Scharapowa rückt damit in der Weltrangliste um eine Position auf Rang zwei vor. Zugleich revanchierte sie sich in 81 Minuten eindrucksvoll für die klare 1:6, 2:6-Halbfinal-Schmach vor zwei Jahren, als Wozniacki anschließend das Event in der kalifornischen Wüste gewann.

„Es ist immer schwer, wenn man verliert, aber Siege wie diese machen unseren Sport so speziell, dafür arbeitet man so hart“, betonte Scharapowa. „Maria hat heute einfach sehr gut gespielt. Hoffentlich bekomme ich in Miami die Chance zur Revanche“, meinte Wozniacki mit Blick auf die kommende Woche in Südflorida beginnende Hartplatz-Veranstaltung.

Scharapowa dominierte das Finale des mit 5,03 Millionen Dollar dotierten Turniers von Beginn an. Sie zwang mit ihrem druckvollen Spiel Wozniacki, die im Halbfinale noch die Kielerin Angelique Kerber in drei Sätzen besiegt hatte, umgehend in die Defensive und nahm ihrer überforderten Gegnerin zweimal das Service ab. Einzig bei einer 5:2-Führung und 15:40 drohte sie ihren Aufschlag zu verlieren. Scharapowa wehrte jedoch spielerisch beide Breakbälle ab und nutzte anschließend mit einer knallharten Vorhand die Linie entlang nach 38 Minuten ihre erste Chance zum Satzgewinn.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab Wozniacki mit einem Doppelfehler ihr erstes Aufschlagspiel ab und lief somit abermals einem Rückstand hinterher. Scharapowa spielte konzentriert weiter, agierte konsequent druckvoll und zeigte kaum Schwächen. Mit einem platzierten Aufschlag nutzte sie ihren ersten Matchball zum Sieg.

Herren: Nadal besiegt del Potro und holt 52. Turniersieg

Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat zum dritten Mal das ATP-Masters im kalifornischen Indian Wells gewonnen und damit seine beeindruckende Erfolgsserie nach seinem Comeback fortgesetzt. Die frühere Nummer eins der Welt besiegte im Finale des mit rund sechs Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turniers den Argentinier Juan Martin del Potro 4:6, 6:3, 6:4. Für den 26-Jährigen war es der 52. Titelgewinn auf der ATP-Tour, mit seinem 22. Sieg bei einem Turnier der Mastersserie übertraf er zudem den Schweizer Roger Federer (21), den Nadal im Viertelfinale ausgeschaltet hatte.

„Dies ist ein sehr emotionaler Sieg. In den vergangenen sieben Monaten sind viele Dinge passiert. Jetzt wieder hier zu stehen und diesen Pokal zu haben, ist wirklich erstaunlich. Ich habe hier drei Top-Ten-Spieler geschlagen, hatte einen unglaublichen Lauf“, sagte Nadal, der bereits 2007 und 2009 in Indian Wells triumphiert hatte.

Gegen del Potro, der im Halbfinale den Weltranglistenersten Novak Djokovic (Serbien) bezwungen hatte, verwandelte Nadal den Matchball nach knapp 2:30 Stunden und sicherte sich im elften Duell mit dem früheren US-Open-Sieger den achten Sieg. Für den siebenmaligen French-Open-Gewinner war es das 600. gewonnene Match auf der Tour, eine Marke, die von den aktiven Spielern nur Roger Federer (891) erreicht hat. In der Weltrangliste kletterte Nadal um eine Position auf Platz vier.

Nadal hatte in Indian Wells nach 346 Tagen Pause sein Comeback auf einem Hardcourt gefeiert. Wegen einer Knieverletzung hatte er die Olympischen Spiele in London und die US Open verpasst. Eine Viruserkrankung verhinderte Nadals Rückkehr bei den Australian Open im Januar. Seit seinem Comeback hat er von 18 Spielen 17 gewonnen und drei Turniersiege gefeiert. Seinen Start beim am Mittwoch beginnenden Masters in Miami hat Nadal wie Federer abgesagt.

dpa/sid

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Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

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