Über 20 Rettungsfahrzeuge im Einsatz

„Alarmstufe Notfall“ - zahlreiche Läufer bei Hitze-Halbmarathon in Hamburg kollabiert

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Beim Halbmarathon in Hamburg kollabierten bei 35 Grad zahlreiche Läufer.

Trotz Temperaturen von 35 Grad Celsius fand der Halbmarathon in Hamburg statt. Der Rettungsdienst hatte dabei Hochbetrieb und musste viele Läufer versorgen, die wegen der Hitze kollabiert waren.

Beim Hamburger Halbmarathon sind am Sonntag mehrere Läufer kollabiert und mussten medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr kam dem Sanitätsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg mit 18 Rettungswagen, zwei Notärzten, einem leitendem Notarzt und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst zur Hilfe. Das teilte die Hamburger Feuerwehr nach dem Lauf bei bis zu 35 Grad Celsius mit. 141 Läufer mussten versorgt werden, davon wurden 57 in Krankenhäuser gebracht. Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr hatte Alarmstufe „Notfall mit Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst.

Von 11 215 gemeldeten Läufern waren 8402 an den Start gegangen, von denen 8056 das Ziel erreichten. „Wir haben uns schon vor drei Wochen auf Hitze vorbereitet und die Teilnehmer informiert und ihnen Tipps gegeben“, sagte Organisator Karsten Schölermann. 

Hitze-Halbmarathon in Hamburg: „Wasser war nicht unser Problem“

„Wasser war nicht unser Problem. Es waren neben den sieben üblichen Wasserstellen fünf weitere Punkte eingerichtet worden.“ Allerdings gab es an den Wasserstellen Engpässe beim Nachfüllen der Becher. An einigen Stationen musste die Feuerwehr für Nachschub sorgen.

Bei den Männern siegte der favorisierte Olympiasieger von 2012, Stephen Kiprotich aus Uganda in 1:04:11 Stunden vor Geoffrey Rono (Kenia/1:04:43) und Haimanot Mateb Muluneh (Äthiopien/1:05:02). Schnellste Frau war Melat Kejeta (Kassel) in 1:11:29 Stunden vor Gladys Jeptepkeny (Kenia/1:13:22) und Tabitha Gichia Wambui (Kenia/1:15:33).

Bei der deutschen Meisterschaft der Radfahrer trieb die Hitze skurrile Blüten. Weil es so heiß war, wurde am Ende nicht einmal mehr um den Sieg gesprintet. Beim Ironman in Frankfurt brach die klar in Führung liegende Sarah True wegen der Hitze 1000 Meter vor dem Ziel zusammen. Sie musste medizinisch versorgt werden, meldete sich aber kurz darauf zu Wort.

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