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Großer Jubel bei den Österreichern

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Benjamin Raich.

Val d'Isère - Österreichs Ski-Herren um einen überragenden Benjamin Raich haben sich bei der Europa-Rückkehr des alpinen Ski- Weltcups in geballter Macht wieder an der Spitze gezeigt.

Doppel-Olympiasieger Raich fuhr bei der Super-Kombination im französischen Val d'Isère mit einem beherzten Slalom-Lauf nach Platz vier im Super- G mit klarem Vorsprung (0,89 Sekunden) zu seinem 35. Weltcup-Sieg. Hinter Raich machten Marcel Hirscher und Romed Baumann, der sich Rang drei mit Manfred Mölgg (Italien) teilen musste, den rot-weiß-roten Dreifacherfolg perfekt.

Schmerzhaft war die Rückkehr auf die WM-Piste für Felix Neureuther. Der Partenkirchener schied bei einem Sturz im Super-G aus, zog sich aber wohl nur eine Hüftprellung zu. Ebenfalls leer gingen der Partenkirchener Andreas Strodl (Aus im Super-G) und der Ebinger Stephan Keppler (Disqualifikation im Slalom) aus.

Nur ein Sieg in sieben Saisonrennen, der Rücktritt von Hermann Maier vor dem Auftakt, dazu ein paar verletzte Skirennfahrer - der Start in die Olympia-Winter hatte für die erfolgsverwöhnte Alpenrepublik unter keinem guten Stern gestanden. Kam nun die Befreiung? “Wir haben auf uns geschaut, haben gewusst, dass wir gut arbeiten“, sagte ein glücklicher Raich nach seinem dritten Podestplatz des Winters.

Diese Wintersportarten sind olympisch

Diese Wintersportarten sind olympisch

Snowboard: In Sotschi werden in dieser Sportart in zehn Disziplinen Medaillen vergeben © dpa
Slopestyle: Diese Snowboard-Disziplin ist seit 2014 neu im Olympia-Programm. Die Fahrer müssen einen Parcours absolvieren und dabei Drehungen und Grabs zeigen. Die Jury gibt dafür Punkte. © dpa
Cross: Hier müssen mehrere Snowboarder gleichzeitig eine Abfahrtsstrecke bewältigen © dpa
Halfpipe: Auch in der Halfpipe können Snowboarder um Gold, Silber und Bronze kämpfen © dpa
Parallel-(Riesen-)Slalom: Hier geht es "Mann gegen Mann" beziehungsweise "Frau gegen Frau". Zwei Fahrer treten gegeneinander an. © dpa
Bob: Hier fallen drei Entscheidungen. Und zwar im Zweierbob (Damen und Herren) und im Viererbob © dpa
Curling: Für Außenstehende ein Rätsel - für die Spieler harte Arbeit. Beim Curling versuchen zwei Mannschaften zu je vier Spielern, ihre Steine näher an den Mittelpunkt des Zielkreises auf der Eisbahn zu spielen als das gegnerische Team. © dpa
Skeleton: Kopf voran in die Eisröhre! Zwei Garnituren Gold, Silber und Bronze werden hier vergeben. © dpa
Eiskunstlauf/Eistanz: Hier ist Eleganz auf Kuven gefragt. In fünf Disziplinen wird um Gold gekämpft - zum ersten Mal auch als Team-Wettbewerb. © dpa
Eisschnelllauf: 12 Mal Gold gibt es im Eisschnelllauf in Sotschi zu gewinnen. Die Distanzen reichen von 500 Metern bis 10.000 Metern. Auch die Teamverfolgung steht auf dem Programm. © dpa
Rennrodeln: Hier dominieren seit Jahren die Deutschen. Vier Medaillen werden in Sotschi vergeben, davon zwei im Einsitzer (Damen und Herren) und eine im Doppelsitzer. Die vierte Medaille wird in einer Disziplin vergeben, die neu bei Olympia ist. Und zwar im ... © dpa
Rennrodeln-Staffel: Sie feiert in Sotschi Premiere. Die Staffel besteht aus einem weiblichen und einem männlichen Einsitzer-Fahrer, sowie einem Doppelsitzer. Die Deutschen Felix Loch (l-r), Tobias Arlt, Tobias Wendl und Natalie Geisenberger sind haushoher Favorit. © dpa
Ski Alpin: Insgesamt zehn Mal Gold wird in den alpinen Disziplinen vergeben - in der Abfahrt, im Super G, im Riesenslalom, im Slalom und in der Kombination. © dpa
Eishockey: Zwei Goldmedaillen werden ausgespielt - jeweils eine bei den Herren und bei den Damen. © dpa
Langlauf: In der Loipe werden zwölf Goldmedaillen vergeben. Und zwar im Skiathlon (2 x 7,5 Kilometer), im Sprint, im Team-Sprint, über 10 und 30 Kilometer (Damen) und 15 und 50 Kilometer (Herren) sowie in der Staffel (4x5, bzw. 4x10 Kilometer). © dpa
Skispringen: Insgesamt wird im Skispringen in vier Wettkämpfen um den Sieg gekämpft, dabei werden drei bei den Männern vergeben (Normalschanze, Großschanze, Team) und einer beim ... © dpa
Skispringen der Damen: Auch das ist neu bei Olympia 2014. Die wagemutigen Damen dürfen allerdings "nur" von der Normalschanze hüpfen. © dpa
Ski-Freestyle: Die Artisten auf zwei Brettern kämpfen um insgesamt zehn Goldmedaillen. Für sie heißt es auf der  Buckelpiste alles geben, sowie im Ski Cross, Slopestyle, im Sprung und - ab 2014 ganz neu dabei - im ... © dpa
Ski-Freestyle Halfpipe: In der halbierten Röhre gilt es für die Frauen und Männer, hohe Sprünge und spektakuläre Tricks zu zeigen. Dafür vergibt die Jury Punkte - und am Ende Gold, Silber und Bronze. © dpa
Biathlon: Wer trifft und flink läuft, der hat im Biathlon große Chancen auf den Sieg. Elf Mal Gold wird ausgekämpft. Neben Sprint, Verfolgung, 15 bzw. 20 Kilometer, Massenstart und der Staffel, steht ab 2014 eine neue Disziplin auf dem Olympia-Programm. Es ist die ... © dpa
Biathlon Mixed-Staffel: Das gemischte Team aus zwei Frauen und zwei Männern feiert Premiere bei Olympia. © dpa
Nordische Kombination: In die Skisprungspur UND in die Langlaufloipe müssen die Nordischen Kombinierer. Die Athleten haben die Chance auf drei Goldmedaillen. © dpa
Shorttrack: Bei dieser Sportart werden in Sotschi acht Medaillen vergeben. Bei den Herren und Damen über 500, 1000 und 1500 Meter, sowie in der Staffel. © dpa

Und nach dem Sieg machte er auch gleich Hoffnung auf den nächsten Erfolg. “Ich habe heute die Piste ganz gut absolviert. Ich denke, dass ich für morgen noch Reserven habe.“ Am Samstag wird in den Savoyen ein Super-G gefahren, am Sonntag ein Riesenslalom. Für die Weltmeisterinnen Maria Riesch und Kathrin Hölzl geht der Weltcup nach dem Nordamerika-Gastspiel im schwedischen Are mit Riesenslalom (Samstag) und Slalom (Sonntag) weiter.

Bei der Rückkehr an den Ort, an dem Neureuther vor zehn Monaten die Bronze-Medaille im Slalom nur um 0,19 Sekunden verpasst hatte, war dem Partenkirchner auch diesmal das Glück nicht hold. Durch die rippige Piste bei seiner hohen Startnummer schlugen die Ski übereinander, der 25-Jährige stürzte auf die Hüfte. “Das wird sicher wehtun und in ein paar Stunden vielleicht verschiedene Farben haben, aber es dürfte kein Problem werden“, sagte Neureuther, der den zweiten Slalom der Saison - am 21. Dezember in Alta Badia - förmlich herbeisehnt. “Da bin ich am Start mit viel Selbstvertrauen. Das brauche ich jetzt langsam.“ Denn seinen hohen Kombi-Ambitionen (“Die Kombination ist meine zweitgrößte Chance, eine Medaille zu gewinnen“) genügt der Techniker derzeit (noch) nicht.

Einen kleinen, aber keineswegs schlimmen Dämpfer musste der Schweizer Gesamtweltcup-Führende Carlo Janka hinnehmen. Nach drei Siegen nacheinander schied er bei seiner Attacke auf Raich im Slalom aus. Dennoch bleibt er in der Gesamtwertung mit 460 Punkten vor dem neuen Zweiten Raich (381 Punkte) vorn. Dritter ist der Schweizer Didier Cuche (355).

dpa

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