Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Görges im Finale! Jetzt gegen Wozniacki

+
Julia Görges bejubelt ihren Finaleinzug

Stuttgart - Nach Andrea Petkovic hat sich auch Julia Görges in die Herzen der deutschen Tennisfans gespielt und greift beim Heimspiel nach dem Titel.

Die Fed-Cup-Spielerin besiegte im Halbfinale des WTA-Turniers in Stuttgart die favorisierte Vorjahresfinalistin Samantha Stosur (Australien/Nr. 5) in 2:15 Stunden mit 6:4, 3:6, 7:5.

Nach dem verwandelten ersten Matchball sank Görges an der Grundlinie in die Knie und verharrte sekundenlang im „Sandkasten“ der Schwabenmetropole. „Es war eines meiner besten Matches überhaupt. Ich bin volles Risiko gegangen“, sagte die Weltranglisten-32.: „Es ist unglaublich, so eine Spielerin wie Stosur geschlagen zu haben. Und das vor eigenem Publikum. Ich bin einfach nur glücklich.“

Görges ist damit nach 15 Jahren die erste Deutsche im Endspiel von Stuttgart. Dort trifft die 22-Jährige aus Bad Oldesloe am Sonntag auf die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki (Dänemark), die die Polin Agnieszka Radwanska mit 7:5, 6:3 bezwang. Görges: „Ich habe nichts zu verlieren und werde das Spiel genießen. Das Publikum ist natürlich ein Vorteil für mich.“

Tennis & Co.: Die knappsten Sportlerinnen-Outfits

Nackte Haut bei Sportlerinnen: Die knappsten Outfits

Auf die Siegerin warten 111.000 US-Dollar sowie ein silberfarbener Edel-Sportwagen. Und genau deshalb könnte Görges ein Luxus-Problem bekommen: „Ich bin seit drei Monaten kein Auto mehr gefahren. Vielleicht sollte ich es erstmal wieder mit einem normalen Wagen probieren.“

Die formstarke Görges hatte zu Beginn des Jahres bereits das Halbfinale in Auckland erreicht. Bislang steht für sie ein Turniersieg zu Buche: 2010 in Bad Gastein. Das Stuttgarter Turnier, bei dem sieben Top-Ten-Spielerinnen an den Start gegangen waren, hat allerdings eine erheblich höheres Niveau. Im Viertelfinale waren Andrea Petkovic (Darmstadt), Sabine Liskicki (Berlin) und Kristina Barrois (Stuttgart) ausgeschieden. Es war aus deutscher Sicht beim Heimspiel trotzdem die beste Bilanz seit 27 Jahren.

Görges konnte im Semifinale gegen French-Open-Finalistin Stosur ihre gute Form bestätigen und behielt in den entscheidenden Phasen kühlen Kopf. Mit starken Aufschlägen und druckvollen Grundlinienschlägen drängte die Lokalmatadorin die Australierin auf dem Hallensandplatz immer wieder in die Defensive. Die Entscheidung fiel, als Görges im dritten Satz mit 6:5 in Führung ging und Stosur dann zum Matchgewinn breakte.

Als letzte Deutsche hatte Anke Huber 1996 das Finale von Stuttgart gegen Martina Hingis aus der Schweiz erreicht - und in drei Sätzen verloren. Huber ist auch die letzte Gewinnerin des Turniers in der Schwabenmetropole: 1994 holte sie den Titel gegen Mary Pierce (Frankreich).

sid

Kommentare