Acht Teams gründen eigene Rennserie

Lauda: „Das ist der Totalschaden für die Formel 1“

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Wie geht es weiter mit der Formel 1?

Silverstone - Die Formel 1 steht vor der Spaltung. Acht Rennställe der Teamvereinigung FOTA verlassen die Formel 1 und gründen eine eigene Rennserie. Ex-Weltmeister Niki Lauda spricht vom „Totalschaden für die Formel 1“. 

Die Teams BMW-Sauber, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota haben eine entsprechende Erklärung unterschrieben, wie FOTA am frühen Morgen verkündete. Bestürzt über die Entwicklung zeigte sich am Freitag der ehemalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda. “Das ist der Totalschaden für die Formel “, sagte Lauda im Interview mit einem TV-Sender.

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FOTA konnte im Streit mit dem Automobil-Weltverband FIA um die freiwillige Budgetobergrenze keinen Kompromiss finden. “Diese Teams haben keine andere Alternative, als mit den Vorbereitungen für eine neue Meisterschaft zu beginnen, die die Werte ihrer Teilnehmer und Partner widerspiegelt“, teilten die acht Rennställe um Wortführer Ferrari in einer am Freitag veröffentlichten Presseerklärung mit.

Zuvor hatten sich die FOTA -Vertreter in der Nähe von Silverstone getroffen, wo am Sonntag der Große Preis von Großbritannien gestartet wird. Die Teams wollten noch einmal über die jüngsten Vorschläge von FIA-Chef Max Mosley beraten. Allerdings war Mosley nicht von seiner Bedingung abgerückt, dass die Teams sich erst vorbehaltlos in die Starterliste für die Formel-1-Saison 2010 eintragen sollten, ehe über eine Lösung des Konflikts um die Budgetobergrenze von 45 Millionen Euro verhandelt werden könne. Darauf ließen sich Ferrari, McLaren- Mercedes, BMW -Sauber, Brawn GP, Toyota, Red Bull, Toro Rosso und Renault nicht ein. Sie zogen ihre Nennung für die WM 2010 zurück.

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Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat trotz der Ausstiegsankündigung der acht Spitzenteams keine Angst um die Zukunft der Königsklasse. “Ich bin nicht besorgt. Die Formel 1 läuft seit 60 Jahren und wird weiterlaufen“, zitierte die britische BBC den 78-Jährigen. “Wir hatten 73 Teams, die in die WM kamen und gingen. Ich denke, das wird sich nicht ändern“, sagte Ecclestone.

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Unterdessen hat FIA-Präsident Max Mosley für heute eine weitere Stellungnahme des Automobil- Weltverbands im Streit mit den acht abtrünnigen Formel-1-Teams angekündigt. Das sagte der Brite am Rande des zweiten Trainings zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Der umstrittene Verbandschef führte am Freitag stundenlange Krisengespräche.

dpa

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