Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gegen deutsches Unternehmen

F1-Boss Ecclestone gewinnt Bestechungs-Prozess

+
Bernie Ecclestone hat den ersten Prozess gewonnen, die Constantin Medien AG will aber in berufung gehen.

London - Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat einen Zivilrechtsstreit mit einem deutschen Medienunternehmen um Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe gewonnen.

Ein Gericht in London urteilte am Donnerstag zugunsten des 83-Jährigen im Disput mit der Constantin Medien AG. Zwar habe es "Bestechung" im Zuge eines zwischen Ecclestone und dem früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky geschlossenen "Korruptionspaktes" beim Verkauf von Formel-1-Anteilen gegeben, urteilte Richter Guy Newey. Es sei allerdings nicht erwiesen, dass der Constantin Medien AG dadurch Schaden entstanden sei. Das Unternehmen wollte umgerechnet rund 103 Millionen Euro (140 Millionen Dollar) Schadensersatz für entgangene Gewinne von Ecclestone.

Der Formel-1-Boss habe Gribkowsky im Zusammenhang mit dem Verkauf der von der Bayerischen Landesbank gehaltenen Formel-1-Anteile an den Finanzinvestor CVC mit 44 Millionen Dollar bestochen. Dadurch dass der Verkaufspreis gedrückt worden sei, sei die Constantin Medien AG geschädigt worden. In einer Erklärung kündigte die Constantin Medien AG auf ihrer Webseite an, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Das Gericht habe es als "bewiesen angesehen", dass Ecclestone Gribkowsky "bestochen hat, um einen Verkauf der Formel 1 an einen von ihm gewünschten Eigentümer zu bewirken". Zudem sehe es das Gericht "auch als erwiesen an, dass Ecclestone dabei die Gefahr bewusst war, dass der Verkauf unter Wert erfolgte". Ecclestone soll sich vom 24. April an auch vor dem Oberlandesgericht München in dem Fall verantworten. Gribkowsky wurde 2012 rechtskräftig zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt.

afp

Kommentare