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Federer und Nadal gedemütigt: Warten auf New York

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Für Rafael Nadal (links) und Roger Federer geriet das ATP-Turnier zum Debakel.

Montréal - Federer-Flop und Nadal-Debakel: Der Weltranglisten-Erste und der aktuell drittplatzierte Spanier fliegen beide aus dem ATP-Turnier in Montreal raus. Kommt es zum Duell in New York?

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Während die ehemalige Weltranglisten-Erste Kim Clijsters bei ihrer Rückkehr zum Profi-Alltag in Cincinnati trotz der 2:6, 5:7-Viertelfinal-Niederlage gegen Dinara Safina (Russland) ein zufriedenes Fazit zog, verließen die beiden Branchenführer ratlos das ATP-Masters-Tennisturnier in Montreal.

Bereits das Viertelfinale wurde für beide zur Favoritenfalle. Der Schweizer Roger Federer scheiterte bei seinem ersten Auftritt seit dem Wimbledonsieg trotz 5:1-Führung im dritten Satz mit 6:7 (5:7), 6:1, 6:7 (3:7) an Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich). Rafael Nadal war gegen Juan Martin del Potro (Argentinien) beim 6:7 (5:7), 1:6 chancenlos und offenbarte nach zehnwöchiger Verletzungspause noch Rhythmusstörungen. In New York soll alles besser werden.

Federer fassungslos vor der Weltpresse

Zwei Wochen vor Beginn der US Open saß Federer fassungslos vor der Weltpresse. Das 815. Profispiel seiner Karriere hatte ihm die erste Niederlage seit dem 2. Mai beschert, und die war unnötig und selbst für ihn unerklärlich. “So was passiert mir nicht oft. Ich hätte ihn niemals wieder ins Match kommen lassen dürfen“, sagte Federer nach dem 140 Minuten langen Duell. 104 Tage war er unantastbar gewesen, hatte in dieser Zeit 21 Partien und drei Turniere - darunter die French Open und Wimbledon - gewonnen.

Und auch gegen Tsonga sah alles nach einer Verlängerung der Siegesserie aus. Nach verlorenem ersten Satz hatte Federer alles unter Kontrolle, gewann den zweiten im Eiltempo mit 6:1 und lag im dritten Durchgang mit 5:1 vorn. “Ich habe mit zwei Breaks geführt und hatte eigentlich gedacht, dass ich gewinne. Jetzt hingegen bin ich ausgeschieden und enttäuscht. Jo hat für Stunden nicht einen Return ins Feld gebracht und plötzlich kommt er zurück ins Match“, stellte der verblüffte Federer fest, dessen Lehre nach der Lektion lautete: “Es ist nie vorbei, ehe es vorbei ist. Das haben wir heute gesehen.“

Nadal scheitert an del Potro

Gar nichts ging hingegen bei Titelverteidiger Rafael Nadal. Zehn Wochen nach einer Knie-Verletzung war der Spanier gegen del Potro nur im ersten Satz ebenbürtig. Im zweiten Durchgang hingegen fiel der 23-Jährige nur noch durch sein knallgelbes Stirnband auf. Sportlich hatte er del Potro nichts entgegenzusetzen. Der 1,98 Meter-Mann aus Südamerika deklassierte Nadal so, wie es der Mallorquiner für gewöhnlich mit seinen Gegnern macht. “Mein Knie hat den Belastungstest bestanden, und das ist das Wichtigste“, resümierte Nadal, “und deshalb bin ich auch glücklich. Der erste Satz heute war meine beste Leistung seit der Verletzung.“

Kim Clijsters war sogar mehr als zwei Jahre abgetaucht und hatte bei ihrer Rückkehr auf die Tour regelmäßig “Schmetterlinge im Bauch“. Deshalb bezeichnete Mama Clijsters, mit Töchterin Jada und Ehemann Brian Lynch angereist, ihre Vorstellung in Ohio auch als Erfolg - trotz des Misserfolgs gegen die Nummer eins Dinara Safina. “Ich bin überrascht, wie gut es gegangen ist. Das gibt mir Hoffnung auf mehr“, meinte die 26-Jährige.

dpa

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