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Entwarnung bei Lindsey Vonn

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Glück im Unglück: Lindsey Vonn.

Lienz - Die Entwarnung nach dem Sturz von Doppel- Weltmeisterin Lindsey Vonn erfolgte schrittweise.

Nach dem Renn-Aus der Amerikanerin am Montag beim alpinen Ski-Weltcup im österreichischen Lienz war zunächst von mehreren Brüchen im linken Unterarm die Rede, dann von “keinem klassischen Handgelenksbruch“ und einer Schwellung - und im offiziellen Statement des amerikanischen Skiverbandes wurde dann nur noch eine Prellung genannt. Der linke Unterarm der im Gesamtweltcup führenden Vonn wurde jedenfalls in eine Schiene gepackt. Ein Start am Dienstag beim Slalom in Osttirol ist nicht ausgeschlossen.

Im ersten Durchgang des von Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) gewonnenen Riesenslaloms war Vonn zu Fall gekommen. Mehrere Minuten wurde sie auf dem Schlossberg behandelt, konnte dann aber selbst statt mit dem angeforderten Rettungsschlitten ins Ziel fahren. Mit einem gequälten Lächeln verabschiedete sich die 25-Jährige ins Krankenhaus und befürchtete einen Armbruch, der sich dann nicht bewahrheitete. “Ich weiß nicht, wie es jetzt ausschaut für die nächsten Tage und Wochen, aber ich werde jetzt einmal zu einem Handspezialisten fahren“, sagte die Gesamtklassementsiegerin des Vorjahres.

Vonn war unmittelbar vor dem Lauf ihrer Ski-Freundin Maria Riesch gestürzt. “Wenn jemand ausscheidet, mit dem man befreundet ist, ist es schon was anderes. Dann haben sie oben gleich was von Rettungsdienst gesagt; sicher bringt einen das ein bisschen draus“, sagte die Partenkirchenerin, die dann selbst - ohne Sturz - ausschied.

Bilder von Vonn-Freundin Maria Riesch

dofotr

dpa

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