Spektakuläre Sprünge in Dubai

Red-Bull-X-Fighters-World-Tour 2013
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Dubai - Vor dem höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai, flogen jetzt die Red-Bull-X-Fighters durch die Lüfte. Wer am Ende die Nase vorn hatte, erfahren Sie hier:

Beim zweiten der insgesamt sechs Stopps auf der diesjährigen Red-Bull-X-Fighters-World-Tour kam es in Dubai zu einem Kampf der Titanen. Auf einem schwierigen Kurs direkt vor dem höchsten Gebäude der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa, landete der Spanier Torres mit einem knappen 3-2-Sieg im Finale gegen den World-Tour-Champion des Jahres 2011, Levi Sherwood, auf Platz eins. Der Swatch Best Move Award ging an den Franzosen Thomas Pagès für seinen spektakulären Volt (360-Grad-Drehung des Körpers in der Luft über dem Sattel).


13.000 Zuschauer waren auf den Mohammed-bin-Rashid-Boulevard im Herzen Dubais geströmt, um dem Event unter der Schirmherrschaft von Scheich Hamdan bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dem Erbprinzen von Dubai und Vorsitzenden des Dubai-Sportrats, beizuwohnen.

Mit bis zu 15 Meter hohen und 30 Meter weiten Sprüngen präsentierte sich Torres in allen drei Runden


Der Spanier Danny Torres konnte am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen.

in Höchstform. Der Spanier landete in Dubai zwar erstmals seit Madrid 2011 ganz oben auf dem Podest in der prestigeträchtigsten FMX-Serie der Welt, doch nach dem Triumph von Pagès beim Saisonauftakt in Mexiko sieht sich Torres nicht als Favorit auf den Gesamtsieg. „Dieses Jahr sind die besten Fahrer alle auf einem sehr ähnlichen Niveau“, so der 26-Jährige. „Macht man nur einen einzigen Fehler, ist es schon vorbei. Es ist wirklich schwer zu sagen, wer dieses Jahr Gesamtsieger wird.“ Im ersten Event der Saison musste sich Torres im Finale Pagès geschlagen geben, doch in einem packenden Halbfinale in Dubai nahm der Spanier seine Revanche.

Danny Torres bei einem seiner Sprünge.

Nach einer überlegenen Leistung im Qualifying zeigte Pagès im Duell mit Torres gleich drei der schwierigsten Tricks in der Geschichte des FMX: den Volt, den Special Flip (Rückwärtssalto in der Luft über dem Sattel) und den Flair (540-Grad-Drehung samt Motorrad). Seinen letzten Sprung, einen Flip, konnte der Franzose allerdings nicht stehen und wurde von der Jury entsprechend hart bestraft. „Ich hab es einfach probiert“, sagte Pagès danach. „Ich habe viel riskiert – vielleicht zu viel – und bin gestürzt. Enttäuscht bin ich schon.” Unter den entzückten Zuschauern in Dubai war auch Fabio Cannavaro, der als Kapitän die italienische Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2006 zum Sieg führte.

Der nächste Stopp findet am 11. Mai in Glen Helen (USA) statt.

Ergebnisse: 1. Dany Torres (ESP), 2. Levi Sherwood (NZL), 3. Thomas Pagès (FRA), 4. Rob Adelberg (AUS), 5. David Rinaldo (FRA), 6. Libor Podmol (CZE), 7. Mat Rebeaud (SUI), 8. Maikel Melero (ESP), 9. Josh Sheehan (AUS), 10. Daisuke Suzuki (JPN)

Gesamtwertung: 1. Torres 180 Punkte, 2. Pagès 165, 3. Sherwood 145, 4. Adelberg 110, 5. Josh Sheehan (AUS) 65, 6. Melero 60, 7. Rinaldo 45, 8. Todd Potter (USA) 40, 9. Podmol 35, 10. Rebeaud 30.

Pressemitteilung Red Bull Deutschland GmbH

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