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Dritte Niederlage: NBA-Meister Golden State vor Aus

Warriors-Superstar Stephen Curry (r) kommt beim Dunking von OKC-Topscorer Russell Westbrook zu spät. Foto: Tyler Smith
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Warriors-Superstar Stephen Curry (r) kommt beim Dunking von OKC-Topscorer Russell Westbrook zu spät. Foto: Tyler Smith

In den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA sind die Oklahoma City Thunder kurz davor, nach den mitfavorisierten San Antonio Spurs auch die Golden State Warriors zu stoppen. Der Meister steht nach nur vier Partien bereits mit dem Rücken zur Wand.

Oklahoma City (dpa) – In den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA droht Meister Golden State Warriors das Aus im Halbfinale. Der Titelverteidiger verlor die vierte Partie der Serie bei den Oklahoma City Thunder 94:118.

Somit liegt OKC in der Gesamtwertung 3:1 vorn und braucht nur noch einen Sieg, um zum zweiten Mal nach 2012 die Endspiele zu erreichen. «Du musst es einfach wollen. Ich denke, wir haben von Beginn an einen guten Job gemacht, sind rausgekommen und jeder hat seinen Beitrag geleistet. Es war ein großartiger Sieg für uns», sagte Russell Westbrook.

Der Thunder-Spielmacher ragte aus einem starken Gastgeber-Team noch heraus, erzielte mit 36 Punkten, elf Assists und elf Rebounds in den wichtigsten Statistiken jeweils zweistellige Werte. Für ihn war es das dritte so genannte Triple Double seiner Playoff-Karriere – in der NBA-Geschichte haben nur Michael Jordan und Oscar Robertson noch mehr.

«Ich bin seit 30 Jahren in der Liga, aber habe noch nie einen so explosiven Spielmacher gesehen wie ihn. Dieser Typ ist unglaublich», lobte Ex-Profi Charles Barkley in seiner Rolle als TV-Experte.

Golden State verließ erstmals in dieser Saison zweimal nacheinander als Verlierer das Parkett und muss am Donnerstag daheim gewinnen, um so ein sechstes Spiel in Oklahoma zu erzwingen. «Die gute Nachricht ist, dass wir jetzt daheim spielen und dort sind wir ziemlich gut», sagte Steve Kerr. Der Warriors-Trainer warf seinem Team vor, nicht «sehr intelligent gespielt» und sich «viel zu viele Fehlpässe» geleistet zu haben.

Wie schon bei der 105:133-Demütigung in Spiel drei gingen die Warriors erneut mit einem großen Rückstand in die Pause (53:72). Nach Wiederbeginn kamen die Gäste vor allem dank eines gut aufgelegten Klay Thompson bis auf sechs Zähler heran (74:80), mehr ließ Oklahoma jedoch nicht zu. Bester Werfer der Warriors war Thompson (26 Punkte). Superstar Stephen Curry blieb hingegen hinter den Erwartungen zurück, traf nur sechs seiner 20 Würfe und verbuchte lediglich 19 Zähler.

«Wir liegen hinten, aber wir sind noch nicht raus», betonte Draymond Green. Die Statistik spricht allerdings gegen den Champion. In der Liga-Historie waren Teams insgesamt 232 Mal in einer Playoff-Serie mit 1:3 in Rückstand. Nur neun (3,9 Prozent) kamen noch weiter. 

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