Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Drei Objekte durchsucht

Doping-Fall: Kein Fund in Ruhpolding

+
Evi Sachenbacher-Stehle.

München - In der Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle hat die Münchner Staatsanwaltschaft am Stützpunkt Ruhpolding nach eigenen Angaben keine Nahrungsergänzungsmittel gefunden.

„Wir haben drei Objekte durchsucht. Zum einen den Olympia-Stützpunkt in Ruhpolding und zwei weitere Objekte. In einem der Objekte, aber nicht im Stützpunkt Ruhpolding, haben wir Nahrungsergänzungsmittel gefunden“, sagte Staatsanwalt Peter Preuß am Dienstag. Er betonte, dass gegen „Unbekannt und nicht gegen Frau Sachenbacher-Stehle ermittelt“ werde. Die Biathletin hatte mit einer positiven Doping- Probe bei den Olympischen Winterspielen für einen Skandal gesorgt.

Sachenbacher-Stehle war vergangene Woche sowohl in der A- als auch in der B-Probe positiv getestet worden. Die positive Probe könnte auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen sein. Der Deutsche Olympische Sportbund hatte die Athletin aus dem Olympia-Team ausgeschlossen und ihre sofortige Rückreise veranlasst. Die zweimalige Langlauf- Olympiasiegerin bestreitet bewusstes oder vorsätzliches Doping.

Sachenbacher-Stehle hat zugesagt, den „Sachverhalt lückenlos aufzuklären“. Am Montagabend gab es ein Telefonat zwischen ihrem Anwalt Marc Heinkelein und Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV). „Es war ein sachliches und produktives Gespräch“, sagte Heinkelein. Man habe vereinbart, sich gegenseitig über den Stand zu informieren, erklärte DSV-Sprecher Stefan Schwarzbach.

Dopingforscher: DOSB verharmlost den Fall

Der renommierte deutsche Dopingforscher Perikles Simon hat den DOSB wegen dessen Umgangs mit der Dopingaffäre von Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle scharf attackiert. „Die Reaktion der Verbandsfunktionäre ist respektlos. Schließlich hat die Verbandsspitze auch eine Vorbildfunktion. Wenn dann ein ganz klarer Dopingfall vorliegt, sollte man eher personelle Konsequenzen erwarten“, sagte der Professor dem Nachrichtenportal „t-online.de“ am Dienstag in einem Interview.

„Besonders gegenüber den ungedopten Sportlern und dem Nachwuchs ist es eine große Verantwortungslosigkeit und Respektlosigkeit, wenn die Funktionäre so einen Dopingfall bagatellisieren und Fehlinformationen streuen“, betonte Simon.

Nach Ansicht des Molekularbiologen wolle der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen. „Wir reden hier von Olympischen Spielen und nicht von irgendwelchen Vorausscheidungen und auch nicht von einer unerfahrenen Nachwuchsathletin. Und trotzdem steckt man diesen Fall weg wie nichts und spricht gar im gleichen Atemzug vom funktionierenden System der Dopingbekämpfung“, sagte Simon.

Sachenbacher-Stehle war bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi positiv auf das Stimulanzmittel Methylhexanamin getestet und aus den Ergebnislisten gestrichen worden. An eine absichtliche Einnahme des Mittels glaubt Simon nicht, er zweifelt jedoch die bisherigen Erklärungsversuche an. „Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass da eine Athletin und ihr kompletter Stab so unvorsichtig waren, inklusive der Verbandstrainer und Funktionäre.“

dpa

Olympia 2014: Die ungewöhnlichsten Bilder

Olympia 2014: Die ungewöhnlichsten Bilder

Das vielleicht komischste Bild der Spiele: Alexander Gazsi und Nelli Zhiganshina mit einem Hauch von Erotik. © AFP
Das kommt davon, wenn man so weite Hosen trägt, Henrik Harlaut. © AFP
Winterspiele? Ein Zuschauer genießt die Sonne. © AFP
Ziehen, Nicholas Buckland, ziehen! Was Penny Coomes dazu sagt? © AFP
Xu Mengtao steht Kopf. © AFP
Zwei schöne Helferinnen. © AFP
Schöner könnte man die nicht aufreihen. © AFP
Nur Fliegen ist schöner, nicht wahr, Sandro Viletta? © AFP
Rudelbildung auf Slowenisch. © AFP
Akrobatisch: Jason Brown. © AFP
Aber auch von Regen waren die Winterspiele nicht gefeit. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP
Hier sehen Sie noch weitere Bilder, die für sich sprechen. © AFP

Kommentare