Dallas Mavericks beenden sportliche Krise

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Der deutsche Basketballstar Dirk Nowitzki hat die sportliche Krise mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA beendet.

Dallas - Der deutsche Basketballstar Dirk Nowitzki hat die sportliche Krise mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA beendet. Die entscheidende Phase war aber erst fünf Minuten vor Schluss.

Nach vier Niederlagen in Serie gewannen die Texaner in eigener Halle gegen die Los Angeles Clippers 107:96 und festigten damit ihren dritten Platz in der Western Conference. Das deutsche Duell in Dallas fand nicht statt, Nationalspieler Chris Kaman konnte wegen einer Zerrung im rechten Knie nicht für die Clippers auflaufen.


Mit 20 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists war Dirk Nowitzki der wirkungsvollste Spieler in den Reihen der Mavericks, die erst Mitte des dritten Viertels auf die Siegerstraße einbogen. Entscheidende Phase war rund fünf Minuten vor Schluss, als Dallas mit einem 9: 0-Run die Führung von 89:88 auf 98:88 ausbaute. Neben Nowitzki erzielte bei den Mavs auch Nowitzkis Forward-Kollege Corey Brewer 20 Punkte. Für Nowitzki war es das 50. Saisonspiel mit mindestens 20 Zählern.

Coach Carlisle hatte zu Beginn des zweiten Viertels eine Auszeit genommen und dabei ließ sich Bankspieler Jason Terry verbal zu einigen aufrüttelnden Beleidigungen hinreißen, mit denen er aber den sichtlich erlahmenden Kampfgeist seiner Kollegen wieder anstachelte.


“Es hatte sich zuletzt einiges aufgestaut. Die Pleiten, die Verletzungen. Vielleicht musste das endlich mal raus, um den Teamgeist wieder zu entdecken“, sagte “Mavs“-Kapitän Nowitzki in einem Online-Interview der Dallas Morning News. “Manchmal kochen die Emotionen über. Mehr sage ich nicht dazu“, meinte Coach Rick Carlisle und beruhigte die Gemüter.

Die Wende kam nach dem 47:54-Rückstand zur Halbzeit gerade noch rechtzeitig mit einer 22:4-Punkteserie der “Mavs“ im dritten Viertel. “Wir werden nur siegen, wenn alle an einem Strang ziehen und sich durchbeißen“, lobte Nowitzki die so lang vermisste mannschaftliche Geschlossenheit. Deutschlands Nationalspieler Kaman hatte sich beim der Spiel der Clippers zuvor gegen Oklahoma das Knie verletzt und musste passen.

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Als letztes von 16 Teams qualifizierten sich am Freitagabend die Memphis Grizzlies für die Play-offs. Memphis bezwang die Sacramento Kings vor heimischem Publikum 101:96, sicherte sich Platz acht im Westen und zog damit erstmals seit fünf Jahren wieder in die Meisterrunde ein.

Zum ersten Mal seit 13 Jahren sicherten sich die Chicago Bulls den Conference-Titel im Oston. Das frühere Team der Superstars Michael Jordan und Scottie Pippen machte Platz eins mit einem 93: 82-Erfolg bei den Cleveland Cavaliers klar.

Folgende Teams haben sich für die Play-offs qualifiziert:

Western Conference: San Antonio Spurs, Los Angeles Lakers, Oklahoma City Thunder, Dallas Mavericks, Denver Nuggets, Portland Trail Blazers, New Orleans Hornets, Memphis Grizzlies

Eastern Conference: Chicago Bulls, Boston Celtics, Miami Heat, Orlando Magic, Atlanta Hawks, New York Knicks, Philadelphia 76ers, Indiana Pacers.

sid/dpa

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