Nach zwei Jahren Pause

Beeindruckendes Vlasic-Comeback

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Blanka Vlasic

New York - Die zweimalige Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic feierte in New York ein erfolgreiches Comeback nach anderthalb Jahren Verletzungspause.

Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch stieg aus, Kai Kazmirek patzte mit dem Stab, dafür triumphierte Speerwerferin Christina Obergföll im fernen New York: Während die deutschen Mehrkämpfer beim traditionsreichen Meeting in Götzis/Österreich ein ebenso verregnetes wie enttäuschendes Wochenende erlebten, überzeugte die Olympiazweite aus Offenburg in ihrem zweiten Saisonwettkampf. Mit 65,33 m siegte Obergföll vor der Weltmeisterin und Weltranglistenersten Marija Abakumowa aus Russland (64,25).

Pech beim dritten Diamond-League-Meeting der Saison in den USA hatte hingegen Stabhochspringerin Silke Spiegelburg (Leverkusen), die beim Einspringen umknickte und aufgrund einer Knöchelverletzung auf den Wettkampf verzichten musste. „Hoffentlich ist alles ganz schnell wieder verheilt“, schrieb die deutsche Rekordhalterin (4, 82) auf ihrer Facebook-Seite. Der Sieg ging mit mäßigen 4,63 m an die amerikanische Olympiasiegerin Jennifer Suhr.

Die zweimalige Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic feierte in New York ein erfolgreiches Comeback nach anderthalb Jahren Verletzungspause. Die 29 Jahre alte Kroatin siegte mit 1,94 m, die sie wie alle Höhen zuvor im ersten Versuch übersprang. 1,97 m riss Vlasic dreimal. Vlasic hatte sich im Winter 2011/12 zwei Operationen am linken Fuß unterzogen und danach auch die Olympischen Spiele 2012 verpasst.

In Götzis landete derweil Norman Müller (Halle) mit 7960 Punkten als bester Deutscher auf Rang sechs. Einen Start-Ziel-Sieg feierte bei widrigen Bedingungen der kanadische Olympia-Fünfte Damian Warner (8307). Bei den Frauen verpasste Kira Biesenbach (Leverkusen) mit 6134 Punkten die WM-Norm nur um 16 Zähler, war auf Rang acht aber immerhin beste Deutsche und steigerte ihre persönliche Bestleistung um 256 Zähler.

Europameister Behrenbruch (Frankfurt) war schon am ersten Tag mit dem 13. Platz weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben und stieg nach fünf Disziplinen aus. Da auch seine Konkurrenten Jan Felix Knobel (Frankfurt/Main) und Rico Freimuth (Halle) den Wettkampf nicht beendeten, kommt es nun am 15./16. Juni in Ratingen zum Dreikampf um die letzten beiden Tickets für die WM in Moskau (10. bis 18. August).

Anschließend scheiterte der deutsche Meister Kazmirek von der LG Rhein-Wied beim Stabhochsprung bei der Einstiegshöhe von 4,56 Metern, nach dem „Salto Nullo“ beendete der Youngster den Wettbewerb mit 7142 Punkten auf dem 15. Rang. „Im Training bin ich reihenweise über 5,00 Meter gesprungen“, sagte Götzis-Debütant Kazmirek: „Ich war zu passiv und habe die letzten drei Schritte nicht schnell genug gesetzt. So fehlt das Tempo in die Weite. Die Höhe hatte ich ja locker.“

sid

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