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Petkovic und Görges weiter

Frühes French-Open-Aus für Kerber und Kohlschreiber

Angelique Kerber ist bei den French Open in Runde eins gescheitert.
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Angelique Kerber ist bei den French Open in Runde eins gescheitert.

Paris - Was für eine Enttäuschung: Für Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber sind die French Open nach nur einem Match beendet. Auch Philipp Kohlschreiber scheiterte. Es gab aber auch deutsche Siege am dritten Turniertag.

Update vom 9. Juli 2016: Erst Venus, jetzt Serena? Angelique Kerber greift im Finale von Wimbledon nach ihrem zweiten Grand-Slam-Titel. Die Gegnerin könnte mächtiger kaum sein: Serena Williams. In unserem Live-Ticker verpassen Sie nichts.

Dem Höhenflug von Melbourne folgte der tiefe Fall von Paris: Angelique Kerber ist vier Monate nach ihrem grandiosen Australian-Open-Triumph bereits in der ersten Runde der French Open ausgeschieden. An einem durchwachsenen deutschen Tennis-Tag in Paris verlor die Weltranglisten-Dritte 2:6, 6:3, 3:6 gegen die Niederländerin Kiki Bertens. Kerber konnte dabei kaum einmal an ihre Leistung vom ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne anknüpfen.

Besser lief es für Andrea Petkovic, Julia Görges und Tatjana Maria, die in die zweite Runde einzogen. Philipp Kohlschreiber musste wie Aufsteigerin Laura Siegemund, Anna-Lena Friedsam, Florian Mayer, Tobias Kamke und Jan-Lennard Struff sofort die Taschen packen. Am Mittwoch spielen zunächst nur Dustin Brown und Annika Beck um einen Platz in der dritten Runde.

„Klar bin ich enttäuscht, aber das ist Sport“, sagte Kerber und wirkte gefasst, ehe sie sich flugs von der Anlage am Bois de Boulogne verabschiedete. Von ihrem bitteren Kurz-Auftritt in Paris will sich Kerber nicht zurückwerfen lassen, sie agierte jedoch ohne Druck und Selbstvertrauen. Bertens zeigte wie schon bei ihrem Turniersieg in Nürnberg in der vergangenen Woche eine gute Leistung.

Die Weltranglisten-58. konnte Kerbers Tempo jederzeit mitgehen, dominierte viele Ballwechsel und spielte variabler. Nach 1:41 Stunden jubelte Bertens beim dritten Matchball, als Kerber ein Stopp misslang. „Sie hat in den entscheidenden Momenten gut gespielt“, befand die besiegte Favoritin. Den ersten Favoritensturz der diesjährigen French Open verfolgten an einem kühlen Vormittag nur vergleichsweise wenige Zuschauer auf den 15 000 Besucher fassenden Court Philippe Chatrier.

Kerber fand dabei wie schon zuletzt bei den Erstrunden-Niederlagen in Madrid und Rom ihren Rhythmus nicht. „Es war nicht so meine Sandplatzsaison in diesem Jahr. Sand ist eh nicht so mein Belag“, erklärte die 28-Jährige, die nur neun Winner schlug und sich beim Stand von 0:3 im dritten Satz an der linken Schulter in der Kabine behandeln ließ. Ab dem zweiten Satz hatte sie wieder Schmerzen verspürt. „Das soll aber keine Entschuldigung sein“, betonte sie. Die Chancen, noch einmal ins Match zurückzukommen, verschenkte sie nach der Auszeit.

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Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Andrea Petkovic hatte am Abend beim 6:2, 6:2 gegen die zuvor lange verletzte Laura Robson keine Probleme, Julia Görges gewann wenig später im zweiten deutsch-britischen Vergleich mit 6:2, 6:3 überraschend glatt gegen die an Nummer 20 gesetzte Johanna Konta. Eine Überraschung glückte Tatjana Maria, die sich mit 6:3, 3:6, 6:3 gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste Jelena Jankovic aus Serbien durchsetzte. Vor dem Match von Mona Barthel waren - auch wegen der Niederlage von Kerber - schon fünf der zehn gestarteten deutschen Damen ausgeschieden.

Kohlschreiber verlor beim 7:5, 2:6, 2:6, 4:6 gegen Nicolas Almagro nach gutem Start den Faden und schließlich auch das Match. „Es war nicht der beste Kohli, aber auch nicht der schlechteste. Das ist zwar schade, aber er war klar besser im zweiten, dritten und vierten Satz“, meinte die deutsche Nummer eins anerkennend über Almagro. Kohlschreiber war als einziger der deutschen Herren bei den French Open gesetzt. Nur Talent Alexander Zverev hatte danach noch die Chance, Qualifikant Brown in die zweite Runde zu folgen.

Die großen Favoriten machten es besser, obwohl der Brite Andy Murray sein am Montag abgebrochenes Match gegen den Tschechen Radek Stepanek nur mit Mühe 7:5 im fünften Satz gewann. Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und der neunmalige Paris-Champion Rafael Nadal starteten dagegen problemlos.

Am Montag war bereits Sabine Lisicki in der ersten Runde des Turniers ausgeschieden.

dpa

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