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Deutsche enttäuscht

Petkovic: Aus schon in zweiter Runde der French Open

Knapp war es nicht, Andrea Petkovic hatte im Match gegen Putinzewa keine Chance.​​​ Foto: Caroline Blumberg
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Knapp war es nicht, Andrea Petkovic hatte im Match gegen Putinzewa keine Chance.​​​ Foto: Caroline Blumberg

Paris - Auch für Andrea Petkovic sind die French Open nach einer enttäuschenden Vorstellung in der zweiten Runde frühzeitig vorbei. Die Darmstädterin verlor 2:6, 2:6 gegen Julia Putinzewa aus Kasachstan.

Die 31. der Weltrangliste scheiterte damit als siebte von zehn gestarteten deutschen Tennisspielerinnen in Paris. Petkovic fand gegen die Nummer 60 der Welt nie richtig ins Spiel. Die 28-Jährige hatte Probleme mit den vielen Stoppbällen der gebürtigen Moskauerin und machte zu viele einfache Fehler. Nach 1:36 Stunden beendete Putinzewa mit einem Passierball die Partie, die nicht so einseitig war, wie das Ergebnis erscheint.

Petkovic war vor der Partie gegen Putinzewa noch guter Dinge und wusste vor dem dritten Vergleich der beiden auch, was sie gegen temperamentvolle 21-Jährige erwartet. Als «verrückte Nudel auf dem Platz» hatte sie ihre Gegnerin vor dem Match bezeichnet. Die Begegnung auf dem Außenplatz Nummer 14 begann mit leichter Verzögerung, weil sich Putinzewas Trainer erst einen Platz auf der kleinen Tribüne suchen musste.

Um seinen Schützling musste er danach kaum einmal Sorgen machen. Petkovic versuchte zwar immer wieder, mit ihren Grundschlägen Druck auszuüben. Doch viel zu oft setzte sie den Ball neben die Linien oder ins Netz. Dazwischen musste sie immer wieder den kurzen Bällen von Putinzewa nachjagen und wurde häufig ausgespielt. Etliche Spiele waren zwar umkämpft, meist hatte Putinzewa das bessere Ende für sich, weil ihr weniger Fehler unterliefen und riskante Bälle klappten.

Für Petkovic ist das frühe Aus in Paris ein weiterer Rückschlag in einer bislang unbefriedigenden Saison. Die einstige Halb- und Viertelfinalistin der French Open konnte nach dem Erstrunden-Aus bei den Australian Open nur beim Viertelfinal-Einzug in Dubai und mit dem Halbfinale in Doha an erfolgreichere Zeiten anknüpfen.

Vor dem Match gegen Putinzewa hatte sie sich zufrieden mit ihrer Entwicklung unter ihrem jetzigen Trainer Jan de Witt geäußert. «Das Positive ist, dass ich mich als bessere Spielerin fühle als voriges Jahr», meinte die Hessin, «das Negative ist, dass die Ergebnisse nicht da sind. Ich habe gegen gute Spielerinnen enge Matches gehabt, aber das reicht mir nicht.» In Paris konnte Petkovic allerdings wieder einmal nicht zeigen, was sie einst zu einer Top-Ten-Spielerin machte.

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