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Grimus greift zum Rasierer

Der Bart der Spiele muss ab - für guten Zweck

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Grimus' Bart kommt ab - für einen guten Zweck.

Sotschi - Zwei Jahre lang ließ er sich seinen Bart wachsen. Nun kommt das Gestrüpp am Kinn von Ski-Freestyler Anton Grimus ab - für einen guten Zweck.

Nach zwei Jahren Wildwuchs kommt bei Ski-Freestyler Anton Grimus endlich der Bart ab. Der Australier will einen Tag vor der Olympia-Schlussfeier in Sotschi für einen guten Zweck zum Rasierer greifen. Mit der Aktion will der 24-Jährige Spenden für die Stiftung seines Teamkollegens Scott Kneller zugunsten bedürftiger Jugendlicher sammeln.

Nach Angaben der Internetseite der Stiftung hat Grimus schon umgerechnet mehr als 7700 Euro von Gönnern in Aussicht. Und ohne Bart sehe Grimus ohnehin viel besser aus, meint Kneller: "Die Ladys werden schwach, wenn der Bart erstmal ab ist."

Bilder: Die Exoten der Olympischen Spiele

Bilder: Die Exoten der Olympischen Spiele

Hubertus von Hohenlohe ist bereits Stammgast bei Olympia. Sotschi sind seine sechsten Spiele seit seinem Debüt 1984. Hohenlohe ist Prinz, Fotograf, Sänger, Lebenskünstler, Jetsetter. Weil er in Mexiko geboren ist, darf er für den mittelamerikanischen Staat starten. "Ohne mich gäbe es gar kein mexikanisches Team", sagt er nicht ohne Stolz. © AFP
Vor vier Jahren in Vancouver war Hohenlohe 78. im Riesenslalom. Im Slalom brachte er es auf Rang 46. Bekannt wurde er aber auch wegen seiner extravaganten Rennkleidung. In Sotschi tritt er in einer Art Mariachi-Anzug mit Bolero-Jacke und roter Bauchbinde an. © dpa
Eigentlich heißt der Südsee-Rodler aus Tonga Fuahea Semi. Gesponsert wird er von einem bekannten Unterwäschehersteller. Doch bekanntlich ist Werbung bei Olympischen Spielen verboten. Grund genug für Semi, seinen Namen in Bruno Banani zu ändern. © dpa
Als Einzelkämpfer verhinderte der 26-Jährige mit sechs Sekunden Rückstand auf Olympia-Sieger Felix Loch immerhin den letzten Platz für das pazifische Inselkönigreich - und die Chemnitzer Unterwäschefirma. © AFP
Dow Travers, verzichtete ganz auf Winter-Parka und Mütze: "Bei der Eröffnungsfeier sollte man sein Land vertreten, und mir würde nichts Authentischeres einfallen als Shorts und Flip-Flops. Es wurde wirklich gut aufgenommen, und wir hatten Spaß", sagte der Skirennfahrer zur ungewöhnlichen Kleiderkombination. © AFP
Mit seinem Outfit hat er seinen größten Coup schon gelandet. Sportliche Überraschungen sind nicht zu erwarten, der höchste Berg der karibischen Steueroase misst 43 Meter. Travers ist im Slalom und Riesenslalom dabei und hat seine Olympia-Vorbereitung unter anderem im Rugby-Nationalteam der Cayman-Inseln bestritten. © dpa
"Eins! Zwöi! Drü!": In Krasnaja Poljana gibt es mal wieder eine Bobmannschaft aus Jamaika. Erst Ende Januar konnten sich Winston Watts und Marvin Dixon qualifizieren, doch das Geld für die Reise nach Russland fehlte. © dpa
Die Lösung: Die Bobfahrer wurden mit Tablets und Smartphones eines südkoreanischen Herstellers ausgestattet - prominent zu sehen bei der Eröffnungsfeier - und sind jetzt Teil einer Vermarktungskampagne. © AFP
Die Sponsorengelder ermöglichten den Trip aus der Karibik ans Schwarze Meer. © AFP
Eigentlich schwingt Vanessa Mae den Geigenstock. Doch das reicht der Star-Musikerin nicht. Schon mit vier Jahren hat Mae mit dem Skifahren angefangen - früher als mit dem Geigespielen, das sie erst mit fünf lernte. © dpa
Am Dienstag startete Mae im Riesenslalom für Thailand - und landete nach dem ersten Durchgang auf dem letzten Platz. Zufrieden war die 35-Jährige, die für Sotschi sogar ihre Musikkarriere unterbrach, dennoch. © dpa
Yohan Goncalves Goutt betritt Neuland: Der 19-Jährige ist der erste Athlet aus Osttimor bei Winterspielen. Und das, obwohl es auf der Insel im Pazifik noch nie geschneit hat - und es dort gar kein Wort für "Ski fahren" gibt. Die Menchen nennen es Schnee-Skaten. © AFP
Viele Exoten tummeln sich in vergleichsweise leicht zu erlernenden und weniger teuren Disziplinen wie Skilanglauf, so zum Beispiel Farzaneh Rezasoltani aus dem Iran. © afp
Ihr größtes Zie: nicht auf dem letzten Platz zu landen. © afp

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