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Erneute Kritik an Höwedes

Magath: Will Neymar nicht mal geschenkt

Felix Magath
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Felix Magath kritisiert erneut Benedikt Höwedes.

Rio de Janeiro - Felix Magath hat seine Kritik am deutschen Nationalspieler Benedikt Höwedes erneuert. Außerdem äußert er sich zu Brasiliens Superstar Neymar.

„Für mich ist Höwedes kein Linksverteidiger. Er hat nicht die Fähigkeiten, auf dieser Position das Spiel positiv zu beeinflussen. Insofern halte ich die Entscheidung, ihn dort spielen zu lassen, für falsch“, sagte Höwedes' früherer Schalker Trainer im ZDF-Interview mit Hasan Salihamidzic.

Für Magath, der zuletzt als Teammanager mit dem FC Fulham aus der englischen Premier League abgestiegen ist, wäre Kapitän Philipp Lahm weiterhin die Idealbesetzung auf der linken Abwehrseite. Obwohl Lahm selbst vor der WM erklärt hatte, dort nicht mehr spielen zu wollen. „Es ist die eine Sache, was ein Spieler will. Doch entscheidender ist der Erfolg der Mannschaft - und dieses Team braucht Lahm auf der linken Seite dringender als im Mittelfeld. Im Zentrum hätten wir ohne ihn keinen Leistungsverlust. Auf der linken Seite hingegen schon. Dort sind wir flügellahm“, sagte Magath.

Schweinsteiger der "richtige Mann"

Die Rückkehr von Bastian Schweinsteiger in die Startformation hält der 60-Jährige dagegen für die richtige Entscheidung. „Schweinsteiger ist aufgrund seiner Fähigkeiten, seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit der richtige Mann im Mittelfeld“, sagte Magath: „Möglicherweise wäre es Sami Khedira gewesen. Doch nach seinem Kreuzbandriss und der langen Verletzungspause kann er nicht in Topform sein. Er scheint bei dieser WM nicht in der Verfassung zu sein, eine tragende Rolle zu spielen. Er kann mitspielen, aber nicht mehr.“

Für die kommende Saison mit Fulham würde sich Magath bei freier Auswahl gerne einen deutschen Torjäger von der WM mitnehmen. „Ich stehe auf mannschaftsdienliche Spieler. So welche wie Thomas Müller. Den hätte ich gerne“, erklärte er seine Vorliebe für den Bayern-Star. Für Brasiliens Superstar Neymar hat er dagegen weniger übrig: Den 22 Jahre alten Stürmer würde Magath „nicht mal geschenkt haben wollen.“

pm

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