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Nach Algerien-Spiel

Kahn kritisiert Offensive: "Mischung nicht optimal"

Oliver Kahn
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Oliver Kahn ist mit der deutschen Offensive nicht zufrieden.

Rio de Janeiro - ZDF-Experte Oliver Kahn hat nach dem schwachen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft die Offensive des DFB-Teams kritisiert.

ZDF-Experte Oliver Kahn hat nach dem schwachen Auftritt der deutschen Nationalmannschaft beim knappen WM-Viertelfinaleinzug gegen Algerien Kritik an der DFB-Offensive geübt. „Ich bin kein Freund von diesen offensiven Dreierketten, in denen gelernte offensive Mittelfeldspieler auflaufen. Ich bin ein Freund davon, dort mit Spielern zu agieren, die auch Stürmerblut haben - so wie es auch Andre Schürrle hat“, sagte Kahn im ZDF.

Für das Viertelfinale gegen Frankreich am Freitag benötige die deutsche Mannschaft aus seiner Sicht mehr Zug zum Tor und torgefährlichere Offensivspieler. „Die Mischung derzeit ist nicht optimal. Da muss eine bessere Balance gefunden werden zwischen absoluten Stürmertypen und den verspielten Typen wie Mesut Özil, von denen wir viele im Team haben“, sagte der ehemalige Nationaltorwart: „Wenn du zu viele von diesen verspielten Offensivkräften hast, die immer kombinieren und den besser postierten Mitspieler suchen wollen, kommst du nicht in gefährliche Situationen.“

Kahn: "Frankreich spielt anders als Algerien"

Gegen den Weltmeister von 1998 erwartet Kahn ohnehin ein anderes Spiel als gegen Algerien. „Man darf nicht den Fehler machen und bei einer WM Spiele miteinander vergleichen. Natürlich muss sich die Mannschaft steigern. Doch Frankreich ist eine Mannschaft, die anders spielt als Algerien“, sagte Kahn: „Manchmal kann ein solch negatives Achtelfinale auch heilende Wirkung für die nächsten Spiele haben. Ich kann mich an keine WM erinnern, bei der es nicht auch ein katastrophales Spiel der Deutschen gab.“

pm

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