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Champagner-Dusche nach Champions-League-Finale

Irre Szenen bei wilder Kabinen-Party: Tuchel spritzt Spieler voll - die küssen seine Schuhe

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel stürmt nach dem Sieg der Champions League mit Champagner die Kabinen-Party. Ein Spieler küsst Tuchels ausgezogenen Schuh.

Porto - Thomas Tuchel* liefert mit dem Sieg im Finale der Champions League* sein persönliches Meisterstück ab. Mit dem 1:0 seines FC Chelsea* im Finale gegen Manchester City ist der Coach endgültig im Trainer-Olymp angekommen.

Was Tuchel im Vorjahr bei der bitteren Final-Niederlage mit PSG gegen den FC Bayern noch verwehrt blieb, sollte diesmal gelingen. Nur wenige Monate nach seiner Entlassung in Paris krönte sich der 47-Jährige mit seinem neuen Arbeitgeber zu Europas Champion. Nach Abpfiff brachen alle Dämme, die Freude der Beteiligten kannte keine Grenzen - dabei kam es auch zu einer skurrilen Aktion um Tuchels Schuhwerk.

Chelsea-Kabinen-Party nach CL-Titel: Tuchel zieht Schuhe aus - Marcos Alonso küsst den Schuh

Nach der Pokalübergabe gab es kein Halten mehr, die Jubel-Nacht der Blues konnte beginnen. Und auch das Feierbiest Tuchel kam zum Vorschein. In einem von Chelsea veröffentlichten Video auf Twitter ist zu sehen, wie der Trainer mit einer Flasche Champagner bewaffnet in die Kabine stürmt, wo seine Jungs schon freudetrunken eine Mega-Fete veranstalten. Tuchel fügt sich in die Jubel-Traube ein und bespritzt die Mannschaft mit einer Champagner-Dusche. Die Spieler haben sichtlich Spaß und nehmen den Coach in ihre Mitte.

Doch damit nahm der Wahnsinn erst seinen Lauf. Tuchel dreht sich vor Glück wie verrückt im Kreis und spritzt unaufhörlich mit dem Alkohol, der Boden der Kabine schwimmt bereits in Schampus. Dann zieht Tuchel plötzlich seine Schuhe aus, die Spieler halten diese stolz wie den Henkelpott hoch. Als ob das alles nicht schon kurios genug wäre, küsst Marcos Alonso sogar Tuchels Schuh. Kurz darauf zieht der Trainer wieder von dannen - barfuß auf Socken. Ob er neue Schuhe gefunden hat, ist nicht überliefert.

Tuchel führt Chelsea zum Titel in der Champions League - und dankt seiner Oma

Bereits zuvor auf dem Rasen von Porto hatte der Glücksrausch begonnen. Tuchel zog sich im Überschwang der Gefühle in den Kreis seiner Liebsten zurück und herzte seine Töchter Kim und Emma, er zwang seine Hüften sogar zu einem kleinen Tänzchen. Seine Ehefrau Sissi sprang ihm euphorisch in die Arme. „Ich laufe wie durch einen Film. Meine Familie, meine Kinder und meine Eltern sind hier“, schwärmte Tuchel. „Das ist das Schönste. Wenn ich drüber nachdenke, fange ich an zu weinen.“

Als Allerletzter, um 22.43 Uhr Ortszeit, wuchtete er den Henkelpott dann doch in die Luft. Den Sieg widmete er der Familie. „Meine Eltern, die mich auf jeden Platz gefahren haben, meine Frau, die in der Landesliga Süd bei der zweiten Mannschaft vom FC Augsburg hinter mir stand und dachte: ‚Mit wem bin ich denn da zusammen?‘ Meine Oma, die zu Hause schaut mit über 90: Für die ist das jetzt, ehrlich gesagt.“ Auch die Fans bekamen seinen besonderen Dank: „Das ganze Spiel ist für die Fans. Das Spiel ist ein komplett anderes Spiel, wenn Fans da sind.“

Als Tuchel vor rund vier Monaten an der Stamford-Bridge als Lampard-Nachfolger anheuerte, waren die Blues nur Neunter. Er führte noch auf Platz vier in der Premier League und ins FA-Cup-Finale (0:1 gegen Leicester City). Tuchel ist nach Jürgen Klopp und Hansi Flick nun schon der dritte deutsche Trainer in Folge, der die Königsklasse gewinnt. (ck/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Screenshot FC Chelsea

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