Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

La-Liga-Präsident

Tebas: Infantino steht hinter Super-League-Plänen

Javier Tebas
+
Javier Tebas, der Präsident der spanischen La Liga. Foto: Paul White/AP/dpa

London (dpa) - Nach Ansicht des spanischen Liga-Chefs Javier Tebas ist FIFA-Präsident Gianni Infantino direkt in Pläne zur möglichen Gründung einer neuen europäischen Super League involviert.

«Er hat daran mitgearbeitet und sie sogar ermutigt, sie zu gründen», sagte Tebas der englischen Zeitung «The Sun». Infantino habe an mehreren Treffen dazu teilgenommen und die Vertreter von Europas Fußball-Topclubs auch selbst empfangen, sagte der Spanier.

Die Aussagen stehen im Gegensatz zur Ankündigung des Weltverbands FIFA und mehrerer Kontinentalverbände aus der Vorwoche, wonach Clubs und Profis bei einer Teilnahme an dem neuen Wettbewerb harte Konsequenzen drohen sollen. In einer gemeinsamen Stellungnahme hatten die Verbände «mit Nachdruck» erklärt, dass ein solches Konstrukt weder von der FIFA noch von einer der Konföderationen anerkannt würde. Dieses Schreiben war auch mit dem Namen von Infantino unterzeichnet.

«Er sollte dringend seine persönliche Position klarstellen und erklären, warum er an einigen Treffen teilgenommen und das Projekt ermutigt hat», forderte Tebas nun vom Schweizer Infantino. «In unseren Dokumenten zur Super League wird der Codename W01 erwähnt, der sich klar auf Herrn Infantino bezieht», sagte der 58-Jährige.

Tebas erklärte, die Pläne für den neuen Wettbewerb sollten bereits im Februar öffentlich gemacht werden. Im Jahr 2022 solle die Liga dann starten. Der Spanier hatte bereits mehrmals seine Ablehnung dem Projekt gegenüber deutlich gemacht. «Selbst wenn die Clubs auf kurze oder mittelfristige Sicht mehr Geld bekommen, ist es langfristig nicht gut für den Fußball», warnte der Jurist. «Es würde das Ökosystem und die Balance des europäischen Fußballs zerstören.»

© dpa-infocom, dpa:210131-99-241052/2

Statement European Leagues, englisch

FIFA-Statement, englisch

Tebas-Aussagen bei "The Sun"

Kommentare