Von Ahlens Debüt misslingt

Hoffnung im Abstiegskampf: Dresden schlägt 1860

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1860 München bezieht Prügel gegen Dynamo Dresden.

Dresden - Der Bann ist gebrochen. Den Vereins-Negativrekord von 14 sieglosen Spielen in Liga zwei konnte Dresden mit dem 4:2 gegen 1860 München abwenden. Die „Löwen“ warten dagegen seit fünf Spielen auf einen Sieg.

Dynamo Dresden hat seine Sieglos-Serie beendet. Nach 13 Spielen ohne dreifachen Punktgewinn siegten die abstiegsbedrohten Elbestädter am Montagabend in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den TSV 1860 München mit 4:2 (4:1) und verbuchten den ersten Erfolg seit dem 30. November 2013. Damit haben die Sachsen drei Punkte Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge, bleiben aber auf dem Relegationsplatz. Vor 27 344 Zuschauern im Glücksgas-Stadion erzielte Tobias Kempe (5.) die Führung. Idir Ouali (11.) erhöhte mit einem Traumtor, ehe Robert Koch (20./44.) gleich doppelt traf. Anthony Losilla (26.) verkürzte per Eigentor für die Gäste, Daniel Adlung (89.) setzte den Schlusspunkt.

Nach dem Denkzettel von Dynamo-Trainer Olaf Janßen in Cottbus, wo er auf Zlatko Dedic und Mickael Poté verzichtete, setzte er wieder auf den agilen Poté. Immerhin hatte der Stürmer beim 3:1-Auswärtssieg in München das letzte Mal getroffen. Dresden spielte wie verwandelt, begann mit großem Offensivdrang und ging entschlossen in die Zweikämpfe. Nach dem Freistoßtor von Kempe aus 18 Metern betätigte sich Ouali als Kunstschütze, als er den Ball aus halblinker Position gekonnt ins rechte Eck zauberte.

Danach nutzte Koch ein verpatztes Torwart-Rückspiel von Guillermo Vallori und schob zum 3:0 ein. Die nach der Beurlaubung von Friedhelm Funkel erstmals von Co-Trainer Markus von Ahlen und dem neu verpflichteten Sportchef Gerhard Poschner betreuten Gäste schöpften Hoffnung, als Losilla bei einem Klärungsversuch ins eigene Tor köpfte. Doch Koch, der eine Ouali-Flanke per Kopf verwertete, erhöhte erneut für Dynamo. Nach dem Wechsel wurde 1860 in der Offensive stärker. Andreas Ludwig (53.) verpasste das Dynamo-Gehäuse nur um wenige Zentimeter. Erst in der 89. Minute gelang Adlung das 2:4.

dpa

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