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Nationaltorhüterin

Schult: Männer-Dominanz in Verbänden „peinlich“

Almuth Schult
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Nationaltorhüterin Almuth Schult findet die Männer-Dominanz in den Fußball-Verbänden „peinlich“.

Wolfsburg (dpa) - Die deutsche Nationaltorhüterin Almuth Schult vom VfL Wolfsburg fordert einen deutlich größeren Einfluss von Frauen im deutschen Fußball.

Die Männer-Dominanz im DFB sowie in den Landesverbänden sei „peinlich. Wir haben in Deutschland eine Bundeskanzlerin, natürlich sind Frauen für Führungspositionen geeignet“, sagte die 30-Jährige in einem NDR-Interview. „Im Fußball ist eine Frau in einer leitenden Rolle eine Exotin. Daraus, so steht es auch in unserem Positionspapier, kann keine Kraft entstehen. Wir brauchen viel mehr Frauen an der Spitze von Vereinen und Verbänden.“

Schult gehört genau wie die ehemalige Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb und TV-Kommentatorin Claudia Neumann zu einer Initiative von neun Frauen, die sich für „klare Regeln im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit im deutschen Fußball“ einsetzt.

So erzählte die Torhüterin in dem Interview von der eigenen Erfahrung, „als ich mal bei einem Nachwuchsleistungszentrum ein Praktikum als Trainerin machen wollte. Da wurde mir gesagt, dort sei ja noch nie eine Frau gewesen“. Hinzu komme, „dass im Profifußball der Erwerb der Fußballlehrer-Lizenz Geld kostet, das bedeutet für manche eine finanzielle Hürde, die man nicht stemmen kann, wenn man nicht vorher im Männerfußball bereits recht viel Geld verdient hat“.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-679742/2

Das Schult-Interview

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