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Schicksalsspiele: Maradona holt Aimar zurück

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Diego Maradona

Buenos Aires - Diego Maradona hat für die Schicksalsspiele der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft Routinier Pablo Aimar zurückgeholt.

In dem komplett mit Legionären gefüllten und von Superstar Lionel Messi angeführten, vorerst 18- köpfigen Aufgebot, das Maradona am Freitag (Ortszeit) in Buenos Aires bekanntgab, steht überraschend auch der Name des Mittelfeldmanns von Benfica Lissabon. Aimar hat sein bis dato letztes Länderspiel am 15. Juli 2007 gegen Brasilien (0:3) bestritten. Seitdem gehörte der 29- Jährige, der auf insgesamt 49 Matches im Trikot des zweimaligen Weltmeisters kommt, nicht mehr zur Auswahl.

Maradona muss mit seinen Mannen mächtig zittern um das Ticket für die WM im kommenden Jahr in Südafrika. Zuletzt hatte Argentinien 1970 eine Endrunde verpasst. Vor den beiden Partien am 10. Oktober in Buenos Aires gegen Peru und am 14. Oktober in Montevideo gegen Angstgegner Uruguay rangieren die Argentinier nur auf dem fünften Gruppenrang, auf dem sie sich gerade in die Relegation retten würden. Während Peru als Schlusslicht bereits abgeschlagen ist, sitzt Uruguay den “Gauchos“ mit einem Zähler weniger im Nacken.

Maradona, der nach seinem Wellness-Trip nach Italien mit markigen Sprüchen die alleinige Entscheidungsgewalt für sich reklamiert hatte, kämpft um seinen Posten. Und seine Autorität. Ein Ausscheiden in der Qualifikation - und der “Hand Gottes“ stünden sicherlich höllische Zeiten bevor.

Während er für das Freundschaftsspiel am kommenden Mittwoch in Córdoba gegen Ghana 19 Spieler aus der nationalen Liga berief, setzt Maradona in der WM-Qualifikation ganz auf seine Legionäre um Barcelonas begnadeten Ballstreichler Messi. Und dass die Zeichen auf Attacke stehen, macht allein der Blick auf den Kader deutlich. Insgesamt sechs Stürmer holte Maradona. Neben Messi zählt auch Sergio Agüero von Atlético Madrid dazu, der zusammen mit Maradonas Tochter einen Sohn hat.

dpa

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