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Nach Warnung von Fifa-Funktionär

Putin nennt WM-Vergabe an Russland rechtmäßig

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Russlands Präsident Wladimir Putin (re.) und FIFA-Präsident Sep Blatter bei der Vergabe der Fußball-WM 2018 nach Russland.

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 nach Russland als rechtmäßig bezeichnet.

"Wir haben aufrichtig gekämpft und wir haben gewonnen. Wir denken nicht, dass die Entscheidung in Frage gestellt werden sollte", sagte Putin am Freitag am Rande eines Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Den Weltfußball-Verband Fifa habe es überzeugt, dass "Russland "bereit" sei. Der Bau der Stadien habe bereits begonnen, sagte Putin.

Der ranghohe Fifa-Funktionär Domenico Scala hatte Russland und Katar in diesem Monat gewarnt, dass beide Länder ihren Status als Gastgeberländer für die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 verlieren könnten, sollte Beweise für Korruption bei den Vergabeverfahren gefunden werden. Scala ist Vorsitzender des Fifa-Prüfungsausschusses, der das Geschäftsgebaren des Verbandes überwachen soll.

Putin sagte dazu, sein Land unterstütze die laufenden Korruptionsermittlungen bei der Fifa. Es sei jedoch Sache der Gerichte zu entscheiden, "ob jemand schuldig ist". Gegen Russland lägen bislang keine Beweise vor.

Die Fifa wird von einem Korruptionsskandal erschüttert. Im Zuge von US-Ermittlungen waren Ende Mai sieben ranghohe Fifa-Funktionäre von der Schweizer Polizei festgenommen worden. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt zudem wegen Unregelmäßigkeiten bei den WM-Vergaben an Russland und Katar. Fifa-Präsident Joseph Blatter kündigte Anfang Juni, vier Tage nach seiner umstrittenen Wiederwahl, seinen Rücktritt an.

AFP

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