Sevilla vor Europa-League-Aus

Joker Gomez trifft und lässt Florenz träumen

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Mario Gomez freut sich über seinen 37. Europacuptreffer

Florenz - Mario Gomez hat sich am Donnerstagabend als Top-Joker erwiesen. Mit einem Treffer in der 79. Minute hat er das Tor zum Viertelfinale in der Europa League für den AC Florenz aufgestoßen.

Mario Gomez sicherte seinem Klub mit seinem 37. Europacuptreffer (79.) zwölf Minuten nach seiner Einwechslung im Achtelfinal-Hinspiel beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin ein 1:1 (0:0).

Für Gomez war es der erste Treffer nach seiner langen Verletzungspause. Der ehemalige Torjäger des deutschen Rekordmeisters Bayern München war seit September wegen eines Bänderrisses im Knie und einer Sehnenentzündung ausgefallen, sein Comeback gab er am 15. Februar. Turin war durch den Ex-Leverkusener Arturo Vidal früh in Führung gegangen (3.). Der Ex-Hoffenheimer Marvin Compper stand bei Florenz nicht im Kader.

Die Ex-Nationalspieler Marko Marin und Piotr Trochowski stehen mit dem FC Sevilla unterdessen vor dem Aus. Im Stadtderby gegen Real Betis Sevilla gab es eine 0:2 (0:1)-Heimniederlage, Leo Baptistao (15.) und Salvador Sevilla (77.) erzielten die Treffer des Tabellenletzten in Spanien. Marin wurde in der 66. Minute beim Gastgeber eingewechselt, Trochowski kam nicht zum Einsatz.

Eintracht Frankfurts Bezwinger FC Porto hat sich im Kampf um den Viertelfinaleinzug derweil eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Der 27-malige portugiesische Meister besiegte den SSC Neapel durch einen Treffer von Jackson Martinez (57.) mit 1:0 (0:0). Porto hatte in der Zwischenrunde die Hessen nur dank der Auswärtstorregelung (2: 2 und 3:3) ausgeschaltet.

Das Viertelfinale hat auch der österreichische Vizemeister RB Salzburg fest im Visier. Die Mannschaft des deutschen Trainers Roger Schmidt erkämpfte sich beim Schweizer Meister FC Basel dank einer taktisch überzeugenden Leistung ein 0:0.

Vorjahresfinalist Benfica Lissabon liegt ebenfalls auf Kurs. Portugals Rekordmeister siegte beim zweimaligen UEFA-Cup-Sieger Tottenham Hotspur 3:1 (1:0). Rodrigo (30.) und Luisao (58. und 84.) trafen für die Gäste, Christian Eriksen gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (64.).

Für die Runde der besten Acht kann derweil schon der FC Valencia planen. Der sechsmalige spanische Meister kam trotz langer Unterzahl zu einem 3:0 (2:0)-Erfolg beim bulgarischen Champion Ludogorez Rasgrad. Antonio Barragan (5.), Fede Cartabia (33.) und Philippe Senderos (59.) erzielten die Treffer der Gäste, die eine frühe Rote Karte gegen Seydou Keita nach einer Notbremse (24.) verkraften mussten. Beim fälligen Elfmeter scheiterte Roman Besjak an Valencia-Schlussmann Diego Alves (26.). Bei den Gastgebern sah Juninho Quixada nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (80.).

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Der siebenmalige französische Meister Olympique Lyon behielt gegen Viktoria Pilsen mit 4:1 (1:1) die Oberhand, AZ Alkmaar bezwang Anschi Machatschkala mit 1:0 (1:0). Die Rückspiele finden am 20. März statt.

SID

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