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Magath kritisiert sich selbst

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Felix Magath

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg wird zum Prügelknaben der Bundesliga. Erst Das Konzept von Felix Magath geht nicht auf. Der Alleinherrscher äußert erste Selbstzweifel.

Die Spieler machten auf dem Weg zum Auslaufen einen großen Bogen um die Journalisten, Felix Magath verließ das Klubgelände wortlos in seiner schwarzen Limousine: Einen Tag nach der 1:5-Pleite bei Borussia Dortmund blieb man beim VfL Wolfsburg lieber unter sich. Hinter verschlossenen Türen hatte Magath seine Spieler zwei Stunden um sich versammelt.

Noch in Dortmund war der Wolfsburger Alleinherrscher ungewohnt selbstkritisch aufgetreten. „Das Ergebnis könnte zu Überlegungen führen, dass der eine oder andere Spieler nicht die Qualität hat, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Magath und brachte sich damit selbst in die Bredouille. Schließlich war er es, der die Mannschaft komplett umgekrempelt und nahezu alle Verpflichtungen von Vorgänger Dieter Hoeneß in die Wüste geschickt hatte.

Nun aber scheint der Coach von einigen seiner eigenen Einkäufen nicht mehr überzeugt zu sein und machte sich damit angreifbar. In der Tat erfüllen vor allem die prominenten Schnäppchen, die Magath unter großem Getöse der Öffentlichkeit an den Mittellandkanal gelockt hatte, derzeit die Erwartungen nicht und stellen die Hierarchie infrage. Hasan Salihamidzic zeigte gegen den BVB erneut eine schwache Vorstellung. Thomas Hitzlsperger war erst gar nicht dabei, weil er wegen einer Knie-OP länger ausfällt.

Die wichtigsten Bundesliga-Transfers der Sommerpause

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Viele der etablierten Vereine haben letztes Jahr enttäuscht. Sie versuchen nun, mit teuren Transfers zu alter Stärke zurückzufinden. Spektakulärster Transfer war der Wechsel von Nationaltorhüter Manuel Neuer zu Bayern München. Dieser Transfer erhitzte monatelang die Gemüter. Letztendlich wechselte Neuer für eine Ablöse von 18 Mio. nach München, dazu können noch bis zu sieben Mio. erfolgsabhängiger Zuschläge kommen. © getty
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Nach mühsamen Verhandlungen verpflichtete der FC Bayern Jerome Boateng von Manchester City. Der Nationalspieler soll vorwiegend in der Innenverteidigung eingesetzt werden. © getty images
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Schon in der Hinrunde der vergangenen Saison war klar, dass Shooting-Star André Schürrle vom 1. FSV Mainz 05 zu Bayer Leverkusen wechseln wird. Der Flügelstürmer kam für 8 Mio. Euro. © getty images
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Einer der vielen Rückkehrer in die Bundesliga: Der giftige Rechtsverteidiger Rafinha - früher beim FC Schalke 04 aktiv - wechselte vom FC Genua zum FC Bayern. © getty images
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Der dänische Nationalspieler William Kvist wechselte vom FC Kopenhagen zum VfB Stuttgart. © getty images
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Freistoßspezialist Mehmet Ekici wechselte vom FC Bayern zum SV Werder Bremen. © getty images
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Mittelfeldstratege Andreas Ottl wechselte vom FC Bayern zu Hertha BSC Berlin. © getty images
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Thomas Kraft wechselte vom FC Bayern zu Hertha BSC Berlin. © getty images
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Der kroatische Nationalspieler Ivan Perisic kam vom FC Brügge zu Borussia Dortmund. © getty images
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Abwehrrecke Andreas Wolf wechselte vom 1. FC Nürnberg zum SV Werder Bremen. © getty images
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Ilkay Gündogan wechselte vom 1. FC Nürnberg zu Borussia Dortmund. © getty images
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Der schwedische Nationalspieler Oscar Wendt kam von Rosenborg Trondheim zu Borussia Mönchengladbach. © getty images
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Der holländische Jungnationalspieler Jeffrey Bruma wechselte vom FC Chelsea zum Hamburger Sportverein. © getty images
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Zweitliga-Bomber Nils Petersen wechselte von Energie Cottbus zum FC Bayern. © getty images
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Spielgestalter Lewis Holtby kehrte nach einem Leihgeschäft aus Mainz zum FC Schalke 04 zurück. © getty images
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Michael Mancienne wechselte vom FC Chelsea zum Hamburger SV. © getty images
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Linksverteidiger Christian Fuchs wechselte vom FSV Mainz 05 zum FC Schalke 04. © getty images
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Srdjan Lakic kam vom 1.FC Kaiserslautern zum VfL Wolfsburg. © getty images
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David Alaba kehrte nach einem Leihgeschäft mit 1899 Hoffenheim zurück zum FC Bayern. © getty images
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Markus Rosenberg kehrte nach einem Leihgeschäft vom FC Santander zurück zu Werder Bremen. © getty images
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Patrick Ochs kam von Absteiger Eintracht Frankfurt zum VfL Wolfsburg. © getty images
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Hasan Salihamidzic kehrt zurück in die Bundesliga. Er wechselte von Juventus Turin zum VfL Wolfsburg. © getty images
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Der israelische Stürmer Itay Shechter kam von Maccabi Tel Aviv zum 1. FC Kaiserslautern. © getty images
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Jermaine Jones kehrte nach einem Leihgeschäft mit den Blackburn Rovers zurück zum FC Schalke 04. © getty images
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Der FSV Mainz 05 verpflichtete den zuvor bereits ausgeliehenen Malik Fatih von Spartak Moskau. © getty images
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Mit einer beeindruckenden Torquote von 34 Treffern in 36 Spielen kam Garra Dembe'le' von Levski Sofia zum SC Freiburg. © getty images
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Sascha Riether wechselte vom VfL Wolfsburg zum 1.FC Köln. © getty images
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Rauhbein Maik Franz kam von Eintracht Frankfurt zu Aufsteiger Hertha BSC. © getty images
Sokratis Papastathopoulos kommt auf Leihbasis vom FC Genua zu Werder Bremen © Getty
Christian Träsch wechselt zum VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg © dpa
Ciprian Marica wechselt vom VfB Stuttgart zum FC Schalke 04. © dpa
Aleksandar Ignjovski wechselt vom TSV 1860 München zu Werder Bremen © dpa
Josip Simunic wechselt von 1899 Hoffenheim zu Dinamo Zagreb © Getty
Eintracht Frankfurt hat Angreifer Mohamadou Idrissou vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach verpflichtet. © Getty
Eljero Elia wechselt vom Hamburger SV zu Juventus Turin © dpa
Aliaksandr Hleb kommt vom FC Barcelona zum VfL Wolfsburg © Getty
Ivo Ilicevic wechselt vom 1. FC Kaiserslautern zum Hamburger SV © dpa
Per Mertesacker geht von Werder Bremen zu Arsenal London © dpa

Barcelona-Leihgabe Alexander Hleb erzielte in der Bierstadt zwar sein erstes Tor, patzte aber in der Defensive. „Das zweite Gegentor geht auf meine Kappe“, sagte der Weißrusse, der erst kurz vor der Halbzeit eingewechselt worden war. Vielsagend schob der frühere Arsenal- und Barcelona-Star hinterher: „Man kann sich für diese Leistung bei den Fans nur entschuldigen.“ Auch der von Magath geholte Routinier Sotirios Kyrgiakos erwies sich wieder als Unsicherheitsfaktor.

Was nun Herr Magath?, möchte man dem Manager-Trainer zurufen. Der einstige Meistercoach hätte wohl selbst nicht für möglich gehalten, dass seine zweite Mission in Wolfsburg so schwierig anlaufen würde. Im März war der Trainer-Routinier in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von Schalke 04 zum Werksklub gewechselt. Ins internationale Geschäft wollte er in dieser Saison einziehen. Davon sind seine zahnlosen „Wölfe“ aber weit entfernt.

Vor allem auf des Gegners Platz läuft nichts mehr zusammen. Der Meister von 2009 kassierte in sieben Spielen fünf Niederlagen und ist mit 19 Gegentoren die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga.

Während Magath hier und da gerne noch vom Europacup spricht, haben zumindest einige seiner Spieler den Ernst der Lage erkannt. „Worum es geht, darüber sind wir uns alle bewusst. Wir müssen auch nach unten schauen“, sagte Ex-Kapitän Marcel Schäfer und machte klar, wo der VfL im November 2011 steht: Mitten im Abstiegskampf.

sid

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