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"Höchststrafe in Fußballdisziplinarverfahren"

Linienrichter getötet: Verband schließt Jugendliche aus

ARCHIV - Das Clubhaus des niederländischen Fußballvereins SC Buitenboys in Almere, aufgenommen am 03.12.2012. Die drei verdächtigen Jugendlichen aus Amsterdam, die hier am 02.12.2012 einen Linienrichter tot geprügelt haben sollen, bleiben vorerst in Haft. Ein Haftrichter in Lelystad verlängerte am 06.12.2012 ihre Untersuchungshaft um 14 Tage. EPA/ROBIN VAN LONKHUISEN (zu dpa 1340 vom 06.12.2012)  +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Auf diesem Platz in Almere wurde der Linienrichter zu Tode geprügelt.

Den Haag - Der niederländische Fußball-Verband KNVB hat knapp drei Jahre nach Tötung eines Linienrichters vier schuldige Jugendliche lebenslang ausgeschlossen.

„Vier der fünf Fußballer werden ihre Zugehörigkeit verlieren. Sie werden nie wieder als KNVB-Mitglieder spielen“, heißt es in einer Verbandsmitteilung vom Montag.

Dies sei „die Höchststrafe in einem Fußballdisziplinarverfahren“, so der Verband, der Amateur- und Profifußball in den Niederlande eint. Ein fünfter Jugendlicher wurde für insgesamt 60 Monate gesperrt. Wie der KNVB hinzufügte, habe er die Verantwortung für seine Tat übernommen und diese bereut.

Fünf Jungs im Alter zwischen 15 und 17 Jahren hatten im Dezember 2012 in einem Jugendspiel nahe Amsterdam einen 41 Jahre alten Linienrichter mit Tritten gegen den Kopf attackiert. Dieser starb einen Tag später an den Folgen des Angriffs. Daraufhin waren die Täter im Juni 2013 zu Jugendstrafen in Höhe von je zwei Jahren verurteilt worden.

SID