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Union-Neuzugang

Kruse sieht keine Transfer-Problem: «Wird alles geregelt»

Neu bei Union Berlin: Max Kruse. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa
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Neu bei Union Berlin: Max Kruse. Foto: Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa

Bad Wörishofen (dpa) - Ex-Nationalspieler Max Kruse sieht keine Transfer-Probleme, die seinen Einsatz beim Saisonstart des 1. FC Union Berlin verhindern könnten.

«Es wird alles geregelt», sagte der prominente Neuzugang des Fußball-Bundesligisten auf Instagram. Wie der Weltverband FIFA bestätigte, sind mittlerweile zumindest weitere benötigte Unterlagen eingetroffen. Nun müsse der Deutsche Fußball-Bund als nächsten Schritt einen internationalen Transfer beantragen. Erst daraufhin sei eine Reaktion vom türkischen Verband zu erwarten.

Noch zu Wochenbeginn hatten nicht alle notwendigen Dokumente für einen Wechsel Kruses von Fenerbahce Istanbul zu den Eisernen vorgelegen. Seinen Arbeitgeber in der Türkei hatte der Stürmer wegen angeblich ausstehender Gehaltszahlungen verlassen. Ein Rechtsstreit wurde zuletzt nicht ausgeschlossen. «Zum Zeitpunkt, wenn das erste Pflichtspiel ansteht und ich wieder fit bin, werden wir die Spielberechtigung haben», sagte Kruse und beruhigte seine Fans: «Macht euch keine Sorgen.»

Kurse war am 7. August bei Union als Neuzugang präsentiert worden. Der 32-Jährige laboriert aber noch an den Folgen einer Sprunggelenkverletzung. Im Union-Trainingslager in Bad Wörishofen war er am Montag erstmals wieder am Ball und nahm im Training zeitweise an einer Spielform teil. Sportchef Oliver Ruhnert hofft, dass Kruse Mitte Oktober bei 100 Prozent Leistungsvermögen stehen wird. In Testspielen soll der Neuzugang schon im September mitwirken.

Union startet am zweiten September-Wochenende im DFB-Pokal beim Karlsruher SC in die neue Spielzeit. Am 19. September kommt der FC Augsburg zum Bundesligaauftakt ins Stadion An der Alten Försterei.

© dpa-infocom, dpa:200825-99-299199/3

Kader Union Berlin

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