Van der Vaart tadelt Mitspieler

HSV denkt über weitere Transfers nach

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Oliver Kreuzer (r.) und Bert van Marwijk sondieren den Spielermarkt.

Hamburg - Sportdirektor Oliver Kreuzer (48) vom stark abstiegsgefährdeten Hamburger SV sondiert nach dem Absturz auf Platz 16 in der Bundesliga noch einmal den Transfermarkt nach Verstärkungen.

„Normalerweise passiert nichts mehr“, sagte Kreuzer nach dem Debakel gegen Schalke 04 (0:3), „aber natürlich beobachten wir den Markt. Ich will nichts ausschließen. Man weiß nie, was passiert.“

Eigentlich hatte der sportlich wie finanziell angeschlagene HSV nach den Ausleihgeschäften mit Ola John (Benfica Lissabon) und Ouasim Bouy (Juventus Turin) seine Transferaktivitäten für beendet erklärt.

Doch nach den jüngsten Verletzungen von Torjäger Pierre-Michel Lasogga (Muskelfaserriss) und Verteidiger Zhi Gin Lam (Bänderdehnung) sowie der desaströsen Vorstellung gegen Schalke hat offenbar ein Umdenken im Klub eingesetzt. „Manchmal hat man Glück und holt kurz vor Ende der Transferperiode einen Spieler, der dann hilft“, sagte Kreuzer, der vor allem nach einem Angreifer Ausschau halten soll. An diesem Freitag (31. Januar) endet die Winter-Transferperiode.

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Bei den Hanseaten geht die Angst vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte um. Kapitän Rafael van der Vaart nimmt in der brenzligen Situation besonders die sogenannten Führungsspieler in die Pflicht, die nun „Leistung bringen und Eier zeigen“, müssten.

Indirekt griff der 30 Jahre alte Niederländer seine Mitspieler an: „In der Kabine weiß es jeder besser. Doch sich hinstellen und erzählen wie es geht, reicht nicht mehr. Wir müssen es endlich auf dem Platz zeigen. Wenn jeder sich versteckt, dann kann man kein Fußballspiel gewinnen.“

sid

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