Nur zwei Neuzugänge

Heidel verteidigt Schalkes Transferpolitik

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Christian Heidel ist der Sportvorstand des FC Schalke 04. Foto: Bernd Thissen

Gelsenkirchen (dpa) - Christian Heidel hat die Transferpolitik des FC Schalke 04 in der Winterpause verteidigt.

Trotz großer Personalnot und einiger Abgänge hat der Revierclub nur zwei neue Spieler für die restlichen 15 Spiele in der Rückrunde verpflichtet: den fast zehn Millionen teuren Stürmer Rabbi Matondo (Manchester City) und Leihgabe Jeffrey Bruma vom VfL Wolfsburg für die Defensive.

Man habe sich nach der Entscheidung für Matondo gegen die Verpflichtung eines weiteren Stürmers entschieden, erklärte Heidel. "Da reden wir von einem zweistelligen Millionenbetrag, das können wir uns nicht leisten", sagte der Schalker Sportvorstand. Natürlich hätte man Spieler haben können, aber nicht die, die man wirtschaftlich und sportlich benötige. "Wir werden keine Risiken eingehen, die später zum Risiko führen. Das ist die Vorgabe vom Verein", erklärte Heidel.

Domenico Tedesco zeigte sich mit der Entscheidung zufrieden. "Die Verletzungen tun weh, aber wir sind gut aufgestellt und haben einen guten Kader", sagte der Schalker Trainer. Der 18-Jährige Matondo, der von Manchester City kam, gilt zunächst als mittel- bis langfristige Lösung. Ob er schon am Samstag im Top-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr/Sky) dabei ist, ließ Tedesco offen: "Er macht einen guten Eindruck, ist fokussiert und zielstrebig. Er ist im Saft. Ob er spielt, kann ich noch nicht sagen."

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