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St. Pauli gegen Bielefeld torlos

Leipzig siegt zum Auftakt, Fürth schlägt KSC

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Leipzigs Spieler bejubeln den1:0-Siegtreffer in Frankfurt.

München - Topfavorit RB Leipzig hat gleich zum Auftakt den ersten Saisonsieg in der 2. Bundesliga gefeiert und Ralf Rangnick damit ein erfolgreiches Comeback auf der Trainerbank beschert.

Beim FSV Frankfurt gewannen die ambitionierten Sachsen 1:0 (0:0) und machte den ersten kleinen Schritt auf dem Weg zum erhofften Bundesliga-Aufstieg.

Bei der SpVgg Greuther Fürth gab der neue Trainer Stefan Ruthenbeck ein erfolgreiches Pflichtspiel-Debüt. Die Kleeblätter besiegten den Karlsruher SC 1:0 (0:0). Der FC St. Pauli kam trotz guter Leistung gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld nicht über ein 0: 0 hinaus.

Fast alle Augen richten sich zum Liga-Auftakt allerdings auf Leipzig. Durch die Übernahme des Traineramtes vom etatmäßigen Sportdirektor Rangnick und Investitionen in Höhe von 17 Millionen Euro in Neuzugänge war RB endgültig in die Rolle des Topfavoriten geschlüpft.

Gegen Frankfurt hatte Rangnick in Atinc Nukan (Besiktas Istanbul), Willi Orban (1. FC Kaiserslautern), Stefan Ilsanker, Marcel Sabitzer (beide RB Salzburg) und Acht-Millionen-Mann Davie Selke (Werder Bremen) fünf Neuzugänge aufgeboten. Sabitzer gelang gleich das goldene Tor (55.). Zum Sprung auf Platz eins reichte der Sieg indes noch nicht, die Spitzenposition hat zunächst der 1. FC Kaiserslautern nach seinem 3:1-Auftaktsieg beim MSV Duisburg am Freitagabend inne.

Der

Fürths Robert Zulj (l) setzt sich gegen den Karlsruher Martin Stoll durch.

Fürther Sieg war zugleich ein weiterer Nackenschlag für den KSC. Vor knapp zwei Monaten war Karlsruhe in der Relegation gegen den Hamburger SV unglücklich gescheitert. Das Siegtor für Fürth gelang Marco Stiepermann erst in der 89. Minute. „Schlussendlich war es ein glücklicher Sieg. Aber nach den 90 Minuten war es auch ein verdienter Sieg“, sagte ein überglücklicher Ruthenbeck nach dem Abpfiff bei Sky.

Bielefelds Punktgewinn auf St. Pauli war für den Aufsteiger derweil ein wenig schmeichelhaft, denn die Hamburger hatten insbesondere in der ersten Halbzeit deutlich mehr Spielanteile und die besseren Torchancen. Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste die Partie vor eindrucksvoller Kulisse offener gestalten. Nach einem fast neun Jahre dauernden Umbau stand das Millerntorstadion erstmals mit dem Rekordfassungsvermögen von 29.546 Zuschauern zur Verfügung. Die Arena war erwartungsgemäß ausverkauft.

SID

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