Kolumnen-Beitrag über die Löwen

Magath über 1860: "Thema ist für mich vom Tisch"

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München -  Das Thema TSV 1860 München hat sich für Meistertrainer Felix Magath erledigt. Jedoch nicht ohne in seiner Kolumne noch über die Vereinsführung zu lästern.

"Diese Aufgabe, die Löwen in die Bundesliga zu führen, wäre ideal gewesen. Ich hätte es als große Chance angesehen, diesen Traditionsverein wiederzubeleben", so Magath in seiner neuen Kolumne, die gleich in drei deutschen Boulevardzeitungen erscheint.

"Der ganze Verein hätte sich verändern müssen, um den Ansprüchen eines Profi-Klubs gerecht zu werden. Das ist schon verwunderlich, dass sich ein Verein über Jahre in der Öffentlichkeit so darstellen kann. Aber das Thema ist ja nun für mich vom Tisch", so der 61-Jährige, der den Job von Gerhard Poschner hätte übernehmen sollen. "Der Verein hat entnervt aufgegeben"

Geldgeber für die Anteile des 1860-Investors habe er nicht an der Hand gehabt, beteuerte Magath, der als Trainer mit dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg deutscher Meister wurde.. "Ich sollte den Verein umkrempeln. Das Präsidium hat aber entnervt aufgegeben, damit sind meine Ansprechpartner weg." Problematische Rolle Ismaiks

Magath ging auch auf die Probleme in den Verhandlungen ein. "Man sagte mir, ich könnte frei entscheiden", schilderte Magath. "Doch man sagte mir auch, dass die Rolle des Investors Ismaik problematisch sei. Er würde sich nie melden, das Präsidium glaubte aber zu wissen, dass er seine Anteile am Klub verkaufen wolle, obwohl man seit einem halben Jahr keinen Kontakt mehr zu ihm hatte. Wir konnten die Gespräche über die Ausgestaltung der Aufgabe aber gar nicht erst beginnen, weil der Investor sofort mitteilen ließ, dass er nicht verkaufen will."

wp/dpa

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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