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„Das ist der Reiz“

Videobeweis und DFB-Pokal-Reform: Hoeneß ist skeptisch

Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge
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Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge

Videobeweis, Setzlisten im DFB-Pokal - die aktuellen Neuerungen und Reformpläne im deutschen Fußball beobachtet FCB-Präsident Uli Hoeneß mit Argwohn.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß steht nach den ersten Erfahrungen mit dem Videobeweis in der Fußball-Bundesliga dem neuen Hilfsmittel weiterhin kritisch gegenüber. „Jetzt haben wir etwas davon gehabt, dass wir einen Elfmeter gekriegt haben, den der Schiedsrichter nicht gegeben hatte“, sagte Hoeneß mit Blick auf den Foulelfmeter, den der FC Bayern München beim 3:1 im Eröffnungsspiel gegen Bayer Leverkusen dank des Videoassistenten erhalten hatte.

Überzeugt vom neuen technischen Hilfsmittel, das am 1. Spieltag mit massiven technischen Problemen gestartet war, ist Hoeneß aber nicht. „Ich sehe das nicht so kurzfristig. Ich habe nach wie vor meine Bedenken, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren“, sagte der 65-Jährige am Montag in München.

Reform als Todesstoß für den DFB-Pokal?

Auch in Sachen DFB-Pokal ist Hoeneß skeptisch, was große Reformen angeht - auch, wenn seinem FCB diese Saison schon früh ein harter Gegner blüht. Eingriffe in die Auslosung wie Setzlisten lehnt er ab. „Das ist der Reiz dieses Wettbewerbs, dass auch die Besten schon im Achtel- oder Viertelfinale gegeneinanderspielen können. Wenn man das auch noch korrigiert oder einjustiert, dann ist der Reiz des Pokals nicht mehr gegeben“, sagte Hoeneß. Die zweite Pokalrunde wird am 24. und 25. Oktober ausgetragen.

Dem Topspiel in der zweiten DFB-Pokalrunde beim Bundesligarivalen RB Leipzig sieht Hoeneß mit einigem Respekt entgegen. „Das ist natürlich ein schweres Los. Aber wenn man nach Berlin will, muss man jeden schlagen. Angst habe ich davor nicht“, sagte er am Montag in München.

Am Montag hat Hoeneß das neue Nachwuchs-Zentrum des FC Bayern eingeweiht.

dpa/fn

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