Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bayern - Dortmund: Die 68. Minute hat es regeltechnisch in sich

Schiri-Experte: War der Strafstoß an Lewandowski wirklich korrekt?

+
FIFA-Schiedsrichter Marco Fritz vom SV Breuningsweiler in Baden-Württemberg zeigt dem Schweizer Nationalkeeper Roman Bürki die Gelbe Karte? Ist diese Farbe korrekt?

München - Die Hauptdarsteller beim „deutschen clásico“ in München sind in der 68. Minute Torwart Roman Bürki, Stürmer Robert Lewandowski und FIFA-Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb in Baden-Württemberg.

Der 39-jährige erfahrene Bundesliga-Referee - mit bislang fast 170 Spielen in der ersten und zweiten Liga - deutet in dieser Minute auf die Strafstoß-Marke und zückt den gelben Karton. Auf den ersten Blick zwei klare Entscheidungen. Doch wenn man genau schaut, ist die Situation eine, die es regeltechnisch in sich hat. Lesen Sie im aktuellen „Pfiff der Woche“ auf az-online.de, warum das so ist.

Der ehemalige Spitzen-Referee Marco Haase, seit 30 Jahren Unparteiischer und als Schiedsrichter und Assistent viele Jahre in der 3. und 4. Liga aktiv, analysiert die Szenen mit der Frage: Warum ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Der Unparteiische hat die Szene auf seine Weise wahrgenommen und in Sekundenbruchteilen bewertet. Im Zentrum seiner Entscheidungen stehen die Vorgaben der für den Fußballsport so enorm wichtigen Regel 12 (Fouls und unsportliches Betragen), die jeder Fußballfan in- und auswendig kennen sollte. Und wer in dortigen Normen schaut, wird einige Kriterien finden, die für die Spielstrafe (Strafstoß) und die Persönliche Strafe (Gelb) sprechen. Doch je länger man sich die Szene anschaut, umso mehr begründete weitere Wahrnehmungen hätte man als Schiedsrichter haben können. Man hätte auch zu einer ganz anderen Spielstrafe kommen können, und das ebenso mit guten Gründen. Die 68. Minute in München ist ein erneuter Beleg dafür, dass es im Fußballsport oft kein klares „Ja“ oder „Nein“ gibt.

Weitere ausführliche Analysen dieser und vieler weiterer Szenen aus Bundesliga-Partien finden Sie in der Kolumne von Marco Haase bei az-online.de.

Kommentare